Vital im Alter, dank Taiji

Der Körper ist bis ins hohe Alter veränderbar

Wir leben in einer Zeit, in der die medizinischen Möglichkeiten sich zu einem extrem hohen Grad entwickelt haben. Diagnostik und Behandlung werden dank hochsensiblen Geräten und einer noch nie dagewesenen Sammlung von Daten stetig weiter entwickelt und man könnte meinen, dass uns da kaum Grenzen gesetzt werden. Dieser technische Fortschritt mit all den Möglichkeiten könnte uns dazu verleiten, die eigenen Möglichkeiten der Gesunderhaltung zu unterschätzen oder zu vernachlässigen. Es ist vielleicht auch noch zu wenig bekannt, dass sich Körper und Gehirn bis ins hohe Alter umformen lassen. Der Körper resp. der Organismus ist nicht fest und statisch, sondern wandelt sich ständig. In jeder Millisekunde wird der Schwingungszustand in unserem Körper verändert und kann so jederzeit umtrainiert werden.

In diesem Artikel wollen wir an zwei-drei Beispielen aufzeigen, wieso Taiji neben vielen anderen Vorzügen unsere Gesundheit nachhaltig verbessern kann.

Was ist Taiji und wie wird es geübt?

Man könnte das Taiji auch Yoga in Bewegung nennen. Das Auffälligste beim Betrachten von Uebenden sind die langsamen und fliessenden Bewegungen, die kontinuierlich in aufgerichteter Haltung begleitet von einem rhythmischen Steigen und Sinken ausgeführt werden. Beim genauen Hinschauen sieht man wellenförmige Kraftübertragungen, welche die Muskeln, Faszien und die Körperflüssigkeiten (Blut, Lymphe, extrazelluläre Matrix) sanft und doch mit viel innerer Kraft bewegen. Um den wirklichen Nutzen dieser sanften Bewegungen zu erkennen, müssen wir nach Innen schauen!

Im Alltag funktionieren die meisten Menschen gewohnheitsmässig über das alltägliche Gehirnbewusstsein. Eine Bewegung wird im Moment der Handlung oder kurz danach, mehr oder weniger achtsam wahrgenommen, ohne dass die wichtigen inneren Steuerungen erkannt und kontrolliert werden. Schauen wir uns diesen Ablauf im Detail an, erkennen wir, dass vor der Bewegung eine Absicht da sein muss. Diese Absicht aktiviert unser Nervensystem und schickt elektrischen Ladungen und Hormone durch den Körper, was dazu führt, dass das Körpersystem aktiviert und energetisiert wird. Dann erst bewegen wir uns! Dies läuft unbewusst in Bruchteilen von Sekunden vor und während der Bewegung ab.

Im Taiji versucht man sich dieser einzelnen Schritte bewusst zu werden. Dies ist der Grund, wieso die  Bewegungen langsam ausgeführt werden, denn nur dank der reduzierten Geschwindigkeit  können Aktionen, die sonst in Millisekunden ablaufen willentlich wahrgenommen und gesteuert werden.

Es geht also darum jede einzelne Bewegung so auszuführen, dass die erste Absicht, die Intention mit der damit einhergehenden Aktivierung des Nervensystems und der Aktivierung der  Muskeln wahrgenommen wird. Das wertvolle an dieser Trainingsform ist die Verlagerung der Aufmerksamkeit nach Innen, denn dabei wird unser denkendes Gehirn beruhigt, dafür unsere Propriozeptoren (innere Eigenwahrnehmung)  geschärft, was den inneren Raum so öffnet, dass wir viel mehr wahrnehmen als es normalerweise im Alltag möglich ist. Diese Verlagerung nach innen kann praktisch unendlich fortgesetzt werden und führt nicht nur zu einer grösseren Entspanntheit, sondern kann dazu führen, dass wir unser Körperenergiefeld entdecken und Funktionen bewusst steuern können. Zugegeben, es braucht einen erfahrenen Lehrer, der uns in diese tieferen Zustände führen kann, aber es ist für jeden, Geduld und Fleiss vorausgesetzt, möglich dies zu erreichen und somit den inneren Raum zu öffnen und immer weiter auszudehnen. Um einen praktischen Bezug dieser alten traditionellen Kunst zu unserer Gesundheit aufzuzeigen,  lenken wir die Aufmerksamkeit auf drei konkrete Beispiele, die darstellen, wieso der rhythmische Ablauf dieser Bewegungsform ein grosses Potential für unsere Gesundheit darstellt.

Gelenke:

Die Gelenke sind Verbindungen von Knochen, welche  von Bändern, Sehnen und Muskeln und Faszien umgeben sind. Das Knorpelgewebe ermöglicht ein sanftes gleiten oder rotieren der Gelenksflächen. Wird dieses Knorpelgewebe geschädigt, sprechen wir von  Arthrose. Es gibt verschiedene Gründe dieser Abnutzung.  Der eine Grund ist sicher eine Über-beanspruchung gewisser Gelenksbereiche, welche über Jahre hinweg, durch eine nicht lotrechte Körperstruktur begünstigt wurde. Jede Form von Hektik und Stress führt zu einer Kontraktion der Muskeln.  Auch ein belastender Gedanke setzt eine Flut von hormonellen Botenstoffen in Gang, welche das Nervensystem überlasten und  die Muskulatur verspannen lässt. Da die meisten Menschen verlernt haben, wieder zu entspannen, verfestigen sich solche Verspannungen oder Verkürzungen zu einer immer schwieriger zu lösenden Struktur und beeinflussen so unsere Körperhaltung. So werden die Gelenksflächen zum Teil zu stark oder einseitig stark aneindander gedrückt und  dabei punktuell abgenutzt. Da die Gelenke jedoch von Bändern, Sehnen und Muskeln umgeben sind kann diese elastische Struktur verändert werden! Im Taiji lernt man den Körper wieder zu entspannen und als elastisches Gebilde wahrzunehmen. Die mentale und körperliche Entspannung führen dazu, dass Gelenke und Wirbelsäule wieder frei und durchlässig werden. Dabei wird auch das Bindegewebe (Faszien) wieder elastisch.  Der Körper hat also durchaus die Möglichkeit den Gelenken wieder mehr Platz zu verschaffen und sich so zu regenerieren. Mit dem Verändern der Haltung geben wir zudem eine wichtige Rückmeldung für unser seelische Befinden, denn die Körperhaltung steuert unser Wohlbefinden ebenso, wie umgekehrt unser psychisches Befinden, die Haltung beeinflusst.

Sauerstoff:

Ohne Sauerstoff ist kein Leben möglich. Dieser Lebensstoff ist die Nahrung für die Kraftwerke in den Zellen, er regelt den Stoffwechsel und gilt als bester Helfer bei Krankheiten. Wir nehmen den frischen Sauerstoff über die Atmung auf und geben Kohlenstoffdioxid wieder ab, welches über die Natur wieder in Sauerstoff umgewandelt wird. Bei einer normalen Atmung brauchen wir nur ca. 500 – 700 cm3 des totalen Lungenvolumens, welches bei 3’000 – 4’000 cm3 liegt. Dies zeigt, dass wir bei einer Erhöhung dieser Kapazität die Gesundheit und die Regeneration nachhaltig verbessern können. Bei den meisten sportlichen Aktivitäten wird zwar das Atemvolumen verbessert, den Zellen stehen aber trotzdem nicht mehr Sauerstoff zur Verfügung, da die Aktivitäten vielfach mehr benötigen als schlussendlich für den Körper übrig bleibt. Hier liegt der grosse Vorteil von Taiji und hier liegt sicher eines der Geheimnisse, wieso sich 100-jährige Taiji Meister immer noch agil und kraftvoll bewegen können. Die vertiefte Atmung und das rhytmische Bewegen vitalisiert jede Zelle und das ganze Geflecht der Faszien und der extrazellulären Matrix was zu einer wirklichen Regeneration und Verjüngung des Körpers führt.

Lymphe / Faszien:

Die Lymphflüssigkeit ist wichtig für die Regulation des Immunsystems. Da die Lymphlüssigkeit keinen autonomen Antrieb hat, muss der Körper bewegt werden, um durch den Druck der Muskelkontraktion diese wichtige Flüssigkeit durch den Körper zu pumpen. Im Taiji führen die sanften Kräftewellen dazu, dass die Lymphflüssigkeit ständig fliesst und so den Körper optimal versorgt was das Immunsystem nachhaltig stärkt. Das Gleiche gilt für die Bewegung der Faszien – des Bindegewebes – welche jede Muskelfaser, jeden Knochen, alle Organe ja sogar jede Zelle umschliesst. Dieses feine Häutchen wird nur dank der Bewegung frei von Verklebungen sein und kann über ein geeignetes Training wieder zu neuer Elastizität führen. Diese Erkenntnisse sind relativ neu, hat man doch früher das Bindegewebe kaum untersucht und kaum Bedeutung zugemessen. Heute weiss man, dass gerade bei chronischen Schmerzen, Verklebungen im Bindegewebe eine entscheidende Rolle spielen.

Da der Mensch immer älter wird, nehmen vielfach auch die chronischen Krankheiten zu. Es ist daher wichtig Lebensformen und Bewegungsformen zu finden, die die Qualität des Lebens im Alter verbessern können. Taiji wird zunehmend in den Fokus der Medizin gerückt, da diese Kunst für Junge und ältere Menschen, Mann und Frau  gleichermassen geeignet ist und da die Vorzüge weit über die erwähnten Beispiele hinausgehen.

Es gibt verschiedene Schreibweisen, wie Taiji, Taijiquan, Tai Chi oder Tai Chi Chuan. Die reinste Form des Taiji ist eine tief verwurzelte daoistische Kunst, welche auf die Beherrschung der Körperenergien zielt, als Kampfform geübt wird, wie auch auf die spirituelle Entwicklung hinarbeitet. Der Ursprung dieser Kunst führt uns zu Zhang Sanfeng, einem daoistischen Mönch, der vor ca. 1000 Jahren im Wudan Gebirge gelebt hat. Später entwickelten sich Familien Stile, wie „Yang-Stile, Chen-Stil, Wu-Stil, da man das Wissen nur an Mitglieder des eigenen Clans weitergeben wollte. Noch heute werden diese Stile unterschieden. Im Westen ist der Yang Stil der bekannteste Stil, der dank Prof. Chen Man Ching zu grosser Bekanntheit führte. Es liegt an der Komplexheit dieses Systems, dass nur wenige Leute, die reine Form gelernt haben, so dass in heutiger Zeit die meisten Vertreter dieser Kunst nur einen Teilaspekt weitergeben können. Auch in China, im Ursprungsland des Taiji, wo Millionen von Menschen täglich die langsamen und fliessenden Bewegungen frühmorgens in den Pärken ausführen, gibt es nur noch wenige Vertreter der wirklichen Kunst, da Taiji während langer Zeit unterdrückt wurde und nur noch im Untergrund oder ausserhalb China’s sich weiterentwickeln konnte. Was meistens übrigblieb, sind die äusseren Bewegungen, ohne tiefen Bezug und ohne das lange geheimgehaltene innere Wissen. Einer der wenigen westlichen Lehrer, welcher diese Kunst während Jahrzehnten unter einem Chinesischen Meister in seiner reinsten Form gelernt hat ist Patrick Kelly, ein Mathematiker aus Neuseeland. Er hat sein ganzes Leben der Erforschung dieser daoistischen Kunst verschrieben. Sein Lehrer musste damals aus China flüchten, um zu überleben, daher setzte sich Patrick Kelly das Ziel, das Wissen zurück zum Ursprung, nach China zu bringen. Er lebt und unterrichtet zur Zeit in Shanghai, kommt aber für Seminare mehrmals pro Jahr in die Schweiz. http://www.nineclouds.cn

Interessante Anwendungen für Energiearbeiter

Phiten Power Tapes oder METAX Tapes für Energiearbeiter

Unter vielen TCM Therapeuten sind die Phiten Titan Tapes  seit geraumer Zeit ein Begriff, wenn es darum geht, schmerzende – oder verspannte Stellen zu behandeln.

Die Tapes können sowohl direkt auf die zu behandelnden Stellen, oder auch – dann meistens mit der Titankugel in der Mitte der Tapes – auf die Tsubos angebracht werden. Heute möchten wir direkt diejenigen Therapeuten ansprechen, die sich intensiv mit Chi Gong, Taiji, Hsing I oder Ba Gua beschäftigen.

Einleitung:

Sobald wir mit unserem Mind eine Intention aussenden werden  die Muskeln aktiviert und energetisiert, was ja schlussendlich die innere Bewegung auslöst.

Um diesen Ablauf auch wirklich spüren zu können braucht es eine vertiefte Wahrnehmung, eine Wahrnehmung mit einem tieferen Geist (deepmind). Erst dann sind wir in der Lage die inneren Bewegungen wirklich zu steuern, ohne Kraft aufzuwenden und ohne die störenden Einflüsse des oberflächlichen Geistes (superficial mind), welcher uns immer wieder auf eine gröbere Ebene zurückbringen würde. Auch intensiv trainierende Adepten der inneren Künste kommen immer wieder zu dem Punkt, wenn sie spüren, dass es Körperstellen gibt, wo die Energie nicht ungehindert durchfliessen kann.  Diese Stellen müssen zum Teil über längere Zeit gelöst werden damit die Energie wirklich sinken kann.

Hier setzen wir erfolgreich die Phiten Tapes ein! Um solche Stellen wirklich dauerhaft zu lösen und durchlässig zu machen, kann eine externe Hilfe in Form der Phiten Tapes ein probates Mittel sein, denn manchmal kommen bei solchen Auflösungsprozessen tiefer liegende Verletzungen zu Tage, die wir dauerhaft regenerieren wollen. Wir bringen also ein Tape auf die Stellen an, die energetisch zu wenig durchlässig sind.

 

Das interessante dabei ist, dass dann eine Interaktion stattfindet. Hier setzt auch der Unterschied  zwischen einem „normalen“ User und dem Energiearbeiter ein. Die subtilen Rückmeldungen nach dem Anbringen der Tapes spüren zum Teil nur diejenige, welche sich schon zu einem gewissen Grad geschult haben, diese auch wahrzunehmen. Gröbere Empfindungen wie „weniger Schmerz“ kann jeder sofort spüren, hingegen braucht es ev. eine tiefere Wahrnehmung, um die feinen Energieflüsse auch tatsächlich wahrzunehmen. Jetzt können die Tapes zum Teil minim umplatziert werden um so Schritt für Schritt Stellen zu lösen, die vorher energetisch eher taub gewesen sind.

Für weitere Informationen diesbezüglich können Sie sich jederzeit an mich wenden.

Welches Tape wird wann angewendet?

  • Power Tapes, X30 Aquatitan Tapes rund, Metax Tapes: für genau zu lokalisiernde Punkte.
  • Aquatitan Rollentapes: Für Rücken, Gelenke oder grössere Muskelgruppen.

 

Bei den Rollentapes lohnt es sich mindestens mit der X30 Stärke zu arbeiten. Die normalen Rollentapes eignen sich hingegen gut für kombinierte Anwendungen (Kinesiotaping)

 

Power Tapes XEPT7200 70 Stk. = 19.90

Aquatitan Power Tape X30 XEPT7300 50 Stk. = 22.50

METAX Tape 50 Stk. = 24.95

X30 Rolle: 49.90

Auskunft und Beratung:

Walter Seeholzer – Phiten Shop Bern – Monbijoustrasse 22 – 3011 Bern – Tel. 031 371 46 24

www.phiten.ch

Phiten

Phiten - Energiemedizin aus Japan

Der Zeit voraus

Für Viele mag es gewagt klingen, dass ein Produkt, welches aussen am Körper getragen wird, eine innere Wirkung erzielen soll. Genau dies erforscht Phiten seit über 30 Jahren und hat zwischenzeitlich etliche Patente und wissenschaftliche Studien auf diesem Gebiet.

Neurologen, Sportmediziner, Stressforscher und andere Wissenschaftler nehmen sich vermehrt diesem Thema an, denn die Resultate mit den AQUA METAL Produkten von Phiten weckt grosses Interessse, auch bei den Wissenschaftlern. Am Ende dieses Berichts, sind einige Youtube Links zu Wissenschaftlern der AQUA METAL Society (siehe auch www.aquametal.jp) aufgelistet. Die drei erwähnten Wissenschaftler stellen sich dort kurz vor und erklären, warum sie die Forschung mit diesen Produkten betreiben. Diese Präsentationen sind in Englisch.

Dieser Kurzbericht von mir will jedoch nicht auf diese Studien eingehen, denn ich möchte vor allem die Sportler und gesundheitsbewussten Menschen ansprechen, die selber an ihrem Körper die Wirkung von Phiten austesten möchten und ihnen dabei einige Grundlagen Informationen liefern.

Unser Körper – Unser Energiesystem

Wir tendieren dazu unseren Körper als solides Objekt wahrzunehmen und vergessen vielfach dabei, dass der menschliche Körper ein vielschichtiges Wunderwerk ist. Unsere Skelett, der Knochenbau, die Muskeln, das Nervensystem, die Blutzirkulation, die verschiedenen Drüsenfunktionen das alles sind Teile dieses Wunderwerks. Wenn wir diesen soliden Körper im Detail betrachten, wird er immer vielschichtiger. Ein wichtiges Element bei den Funktionen im Körper ist die Uebertragung der elektrischen Impulse, welche vom Gehirn gesteuert werden. Nur dank dieser Polarität im Körper, dank den Plus und Minus Ionen können die einzelnen Funktionen im Körper gesteuert werden. Wenn wir noch tiefer ins Wunderwerk Mensch eindringen, dann sehen wir dass der solide Körper wie ein Schwamm durchzogen ist von dem aetherischen Körper, der wiederum die Verbindung zu noch höher schwingenden Zusammenhängen ist. Dies will ich in diesem Artikel jedoch nicht ausführen, dann zu schnell würde man diese Ausführungen entweder in den Bereich Religion oder Esoterik zuordnen. Es ist aber kaum mehr ein Geheimnis, dass der Körper nicht nur als solides Objekt wahrgenommen werden kann, sondern, dass unsere psychische und mentale Verfassung dieses solide Objekt steuert.

Was ich damit aufzeigen will sind Zusammenhänge, die zum Teil noch kaum erforscht sind.

Natürlich gibt es auch viele Wissenschaftler, die unabhängig von der Schulmedizin auch weitere Gebiete erforschen. Sollte sich jemand dafür interessieren, kann ich das Buch von James L. Oschmann „Energiemedizin“ Konzepte und ihre wissenschaftliche Basis (Verlag Urban&Fischer) empfehlen. In diesem Buch werden verschiedene Ansätze wissenschaftlich erklärt und es werden viele historische Zusammenhänge aufgeführt, denn die Schulmedizin hat sich in die heutige Richtung entwickelt dank den Forschungsgeldern die geflossen sind. Andere Methoden wurden durchaus auch erforscht, aber nachdem die Forschungsgelder gestrichen wurden, konnten sich diese Methoden kaum mehr mehrheitsfähig durchsetzen.

Wie einige unter meinen Lesern wissen, beschäftige ich mich seit über 40 Jahren mit fernöstlichen Kampfkünsten und Heilmethoden. Daher ist mein Zugang zu Phiten eher auf der praktischen Seite als auf der theoretischen Seite zu finden.

Bevor ich mich entschlossen habe, diese Produkte in der Schweiz zu vertreiben, habe ich über ein Jahr diese Produkte an mir und in meinem näheren Umfeld getestet. Erst dann nahm ich den grossen finanziellen und zeitlichen Aufwand auf mich, Phiten zu vermarkten.

Mein Ziel war ganz klar: Dieses phänomenale Produkt ist es wert, diesen Aufwand zu betreiben und dieses Wissen nachhaltig im Schweizer Markt zu verankern.

Denn viel zu schnell werden Therapien angewandt, die nicht nur immense Kosten verursachen, sondern die den Mensch auch abhängig machen. Respektive, viel zu wenig wird ein Self Care Modell angewandt. Self Care heisst sich im sich selber kümmern, die Verantwortung für sich selber zu übernehmen, das heisst Self Care. Ganz klar schliesse ich dabei nicht aus, dass man Therapien oder ärtzliche Hilfe beansprucht, wenn es nötig ist.

 

Bei den Beratungen in meinem Geschäft versuche ich dann auch, die Leute über Zusammenhänge zu informieren und vor allem versuche ich auch aufzuzeigen, wie man auf den Körper hören kann.

Dieses auf den Körper hören, bringt dann viel Wissen und vor allem bringt es Selbstbestimmtheit.

Natürlich weiss ich auch und so informiere ich meine Kunden, dass nicht alles mit Phiten behandelt werden kann. Ein Self Care Modell umschliesst natürlich das ganze Verhalten. Da wird das Essen, der Schlaf, die sozialen, psychischen, mentalen  Komponenten, die körperliche Betätigung usw. alles miteinbezogen.

Dennoch weiss ich aus eingener Erfahrung und den Rückmeldungen tausender Kunden, dass Phiten in vielen Fällen phänomenale Resultate liefert.

Daher kann ich nur empfehlen, dies mal selber auszuprobieren.

Spannungen im Nacken, Kopf

Mit der Halskette

Kalte Hände oder beim Karpaltunnelsyndrom

Mit dem Armband

Wenn es irgendwo zwickt

Mit einem der Tapes direkt auf den betroffenen Bereich         anbringen, dies möglichst schnell, so kann  das Zwicken manchmal innerhalb Minuten verschwinden, weil wir die negativ Spirale damit sehr früh unterbrechen.

Bei Problemen im unteren Rücken:

Mit dem AQUA TITAN, AQUA PALLADIUM Rückengurt, ev. mit der Halskette

Bei verspannten Muskeln:

Mit der Metax Lotion, den Titan Tapes, den Leggins oder T-Shirts

Bei Gelenksproblemen:

z.B. mit der AQUA TITAN Soft Bandage (unbedingt ausprobieren!)

Bei Schlafproblemen:

Kissen, Decken

Ganz klar erwähne ich hier, dass es sich bei meinen Ausführungen, um meine persönlichen Test und Feedbacks handelt und dass jeder es selber testen muss, wie Phiten auf ihn reagiert. Ich will damit nicht sagen, dass jedes Problem genau so behandelt werden kann und mache keine Angaben über eine mögliche Heilung. Mit den Angaben zu den wissenschaftlichen Studien zeige ich auf, dass geforscht wird und will damit nicht den Eindruck erwecken, dass Phiten wissenschaftlich anerkannt ist.

Links:

https://youtu.be/tUuymbe3KSE (Dr. Korte)

 

https://youtu.be/sfanZpSoUk0 (Dr. Ogawa)

 

https://youtu.be/7cplGwMBrlI (Dr. Rowlands)

 

 

Produkte:

www.phiten.ch

und weitere Produkte für ein umfassendes Self Care Modell:

www.cizen-sports-health.ch

Zum Teil müssen die Produkte dieser Webseite per email bestellt werden, da wir sie nicht mit dem online shop verlinkt haben.

Ki (Chi) Breathing

Ki (Chi) Breathing

Today I would like to present a breathing method of Sensei Koichi Tohei, which I learned directly from him, at the time, while I lived (1982/83) in Japan to get my education within the goju ryu karate do association.

Tohei  Sensei is a famous aikido master who directly learned from Ueshiba Sensei. He then formed a school, the „ki no kenkyukai“, where he taught not only aikido, but also how to develop ki.

His is famous all over the world and his methods are very usefull, not only for the martial art, but for life in general. As better someone can break down the informations to a well understandable level, as better will be the success of those, who learn that method. Tohei Sensei is a master of breaking down informations.

In order to build up the Ki – he used to tell us to keep the focus on the following 4points:

  • Keep one point
  • Relax completely
  • Keep the weight underside
  • Extend your ki

Myself I always practised the following method before I had some special event, such as gradings,  when I prepared myself for a competition or when I had a stressfull period in life.

Just recently I taught  this method to Alain Chervet, a young bernese boxer, who prepared himself for the junior world boxing titel, which he later got by knockout in the second round. I woulden’t like to say, it was because of that breathing excersise, since I know how hard he worked with his coach for many years, but I still hope, that this method helped him in some ways. I’m sure, it did.

If someone breath even, quit and long he usually has a good health. On the other hand, if someone breath short, rough and choppy, he is most likely not so healthy. In general the breath has a enormous effect on our life, not only on the physical body, but also on our mind.

The ki breathing method of Sensei Tohei is a great tool to charge oneself. Our average lung capacity is between 3’000 and 4’000 cm3, with a ordenary breath, we use just about 500 – 700 cm3 of air.

When we are stressed or worried our breath will be shorter. If we are able to breath deep and even it will be a true source of energy. The correct breathing can be developed with the method of Tohei Sensei. For this breathing exercise, we can sit in the traditional japanese seiza, or also on a chair. It is important to keep the upper body straight and we should keep the four general points always in mind:

  • Keep one point (about 3fingers below the navel) 
  • Relax completely
  • Keep the weight underside
  • Extend your ki

Exercise:

The breathing session always starts with a exhalation.While  we exhale, we open the mouth and make the sound „Hah..“ The exhale last up to thirty to forty seconds, but in the beginning also 20 seconds are fine. Gradually the breathing naturally becomes longer. At the end of the exhalation, we slightly bend forward, in order to be able to breathe out the total volume of lungs. During the exhalation, we keep the „hah… Sound“. It is a controll for us, that the breath is even. Then we hold the breath for some seconds remaining in the same position.

In order to be able to relax completely, we have at this stage to keep „the one point“, otherwise we will breathe inn too fast and too short.

When we inhale, we breathe through the nose and we take in the air quietly and smoothly. The body still remains in the slightly bend forward position until the lungs are practically full. The inbreath takes about half of time of the outbreath. The inbreath should always be connected to „the one point“ as well. In order to be able to fill the lung capacity totally, we straighten the body at the time, when we think that we cannot breath inn anymore. By straightening the body, we will have some more capacity.

Then we hold the breath at „the one point“ for a short while before we start the breathing out again with the „hah… „ sound.

While we exhale, we extend our mind to the universe and our breath follow that intention long and even, still keeping „the one point“. While we breathe inn, we bring the universe back to our „one point“.

We can also do the following meditation:

To enlarge „the one point“ while we exhale… enlarge the point around us, like a large sphere and make that sphere bigger and bigger in a infinite way…. then while we inhale, we reduce the infinite big sphere back down to an infinite small point in our tantien. It is a good meditation to coordinate mind and body. You can do that for 15 – 20 Minutes every day.

as usual, you can contact me at anytime for further informations:

walter.seeholzer@icloud.com

Sauerstoff unser Lebenselixier

Sauerstoff unser Lebenselixier

Während wir Tage ohne Essen und Wasser auskommen können, versagen unsere Körperfunktionen schon nach kurzer Zeit ohne Sauerstoff. Der Sauerstoff gehört zum wichtigsten Element der Erde. Das Meerwasser enthält über 80% Sauerstoff, sowie auch der menschliche Körper.

Ohne Sauerstoff ist kein gesundes Leben möglich. Er regelt den ganzen Stoffwechsel im Körper und ist der beste Helfer bei Krankheiten. Ueber die Atmung nehmen wir frischen Sauerstoff auf und geben das Abfallprodukt Kohlenstoffdioxid wieder ab, welches über die Natur wieder in Sauerstoff umgewandelt wird.

Bei einer normalen Atmung brauchen wir nur ca. 500 – 700 cm3 des totalen Lungenvolumens, welches bei 3’000 – 4’000 cm3 liegt.

Es ist also verständlich, dass mit diesem Sauerstoffaustausch kaum alle Nahrung in Energie umgewandelt werden kann, was zu schlussendlich die meisten Krankheiten begünstigt.

Wir können also davon ausgehen, dass eine vertiefte Atmung mit grossem Sauerstoffaustausch die Gesundheit und die Regeneration nachhaltig verbessern kann und zu einem vitalen Zustand führen wird. Es gibt viele bekannte Methoden, um die Atmung zu verbessern. Bei den meisten sportlichen Aktivitäten wird zwar das Atemvolumen verbessert, den Zellen stehen aber trotzdem nicht mehr Sauerstoff zur Verfügung, da die Aktivitäten vielfach mehr benötigen als schlussendlich für den Körper übrig bleibt. Daher ist ein moderates Gehen eine sehr gute Variante den Sauerstoffaustausch zu verbessern. Tut man dies morgens zwischen 05 00 und 07 00 ist zudem der Gehalt in der Luft am höchsten. Es erübrigt sich zu erwähnen, dass in der Nähe von Bäumen die Sauerstoffkonzentration am höchsten ist.

Ki Atmung von Tohei Sensei

Heute stelle ich eine Methode vor, die ich von dem bekannten Aikido Meister Koichi Tohei lernte, als ich in den Neuzigerjahren in Japan lebte und neben meiner Karate Ausbildung in Tohei Sensei’s „Ki no Kenkyukai“ trainierte.

Es ist eine sehr wertvolle Uebung, die er aus dem Misogi, einem Shinto Reinigungsritual weiterenwickelt hat.

Die Beschreibung der Uebung und das Bildmaterial verwende ich aus dem ins Deutsch übersetzte Buch von Koichi Tohei „Ki im täglichen Leben“ welches im Kristkeitz Verlag publiziert wurde.

Diese Uebung wird nicht nur die Atmung verbessern, sondern wird auf das ganze Befinden einwirken und durch das tägliche Ueben den Willen stärken. Ich empfehle anfangs die Uebung 2x täglich auszuführen, später kann sie jederzeit und irgendwo im Alltag integriert werden.

Die Uebung kann sowohl im Seiza, dem traditionellen japanischen Kniesitz, wie auch auf dem Stuhl ausgeführt werden. Halten Sie dabei den Oberkörper aufrecht und strecken sie die Rückenmuskeln nach oben. Das Gewicht des Körpers sollte auf den Punkt unter dem Nabel konzentriert sein.

Die Uebung beginnt immer mit der Ausatmung. Anfangs versuchen wir einen Rhythmus von 20 Sekunden zu arbeiten, später sollte der Rhythmus auf 30 Sekunden gesteigert werden. Entspannen Sie Ihre Schultern, sitzen Sie bequem und ungezwungen.

Formen Sie Ihren Mund, um den Laut „Ha“ zu erzeugen. Atmen Sie lange und ruhig aus und erzeugen dabei ein leises Ha…..

Lassen Sie ohne Unterbrechnung soviel Atem in Richtung des Pfeiles (1.Bild v.l.) heraus wie Sie können. Den leisen Laut sollen Sie deshalb erzeugen, damit Sie feststellen können, ob Ihr Atem eventuell zwischendurch aufhört und weil Sie anhand des Geräusches sagen können, ob Sie ruhig ausatmen oder nicht. Der Ton muss deutlich und lang sein. Normalerweise dauert dieses Ausatmen 30 Sekunden, aber da dies für Anfänger etwas schwierig ist, sind 20 oder sogar 15 Sekunden ausreichend. Mit etwas Uebung werden Sie bald gegen die 30 Sekunden atmen können.

Wenn Sie denken, dass Sie genug ausgeatmet haben, beugen Sie Ihren Oberkörper leicht nach vorn und drücken so den letzten Atem heraus. Selbst wenn sie der Meinung waren, schon soviel ausgeatmet zu haben, wie Sie können, ist normalerweise doch immer noch ein wenig Luft da. Um sicherzugehen, dass keine Atemluft im Körper zurückgeblieben ist, sollten Sie besonderen Wert darauf legen, noch diesen letzten Atemrest herauszudrücken. Dabei beugen Sie den Oberkörper etwas nach vorn, in der Richtung des Pfeiles. (2.Bild v.l.)

Obwohl Sie all Ihre Luft ausgeatmet haben, dürfen Sie den Einen Punkt unter dem Nabel nicht verlieren, denn sonst wird die nächste Einatmung Schwierigkeiten bereiten.

Nachdem Sie ganz ausgeatmet haben, warten Sie eine oder zwei Sekunden, schliessen Ihren Mund und machen während der nun folgenden Einatmung wiederum ein leises Geräusch. Dabei bleiben Sie in der vorgebeugten Haltung. Wenn Sie direkt in die Brust einatmen, können Sie nicht vollständig einatmen. Atmen Sie immer ruhig in Richtung des Pfeiles ein. (3.Bild v.l.) Die Einatmung dauert von Anfang bis zum Ende ungefähr 25 Sekunden. Wenn Sie glauben, dass Sie eingeatmet haben, soviel Sie können, ziehen Sie einen abschliessenden Atem ein. Wenn Sie in Richtung des Pfeiles einatment ziehen Sie sich selbst leicht nach oben. Nun müssen Sie in die Ausgangsposition zurückkehren, damit Ihr Gewicht wieder im Einen Punkt im Unterbauch ruht. (Bild rechts)

Wenn Sie den Einen Punkt nicht halten, wird es für Sie zu anstrengend den Atem 10 Sekunden anzuhalten und die nächste Ausatmung wird gestört. Wenn Sie aber den Einen Punkt im Unterbauch halten, können Sie sich vollkommen entspannen. Dann können Sie Ihren Atem auch vollständig anhalten – wenn Sie wollen, sogar 30 Sekunden.

Konzentrieren Sie Ihren Atem also auf den Einen Punkt unter dem Nabel, nach 10 Sekunden richten Sie sich leicht auf, öffnen den Mund und fangen an, langsam auszuatmen.

Wiederholen Sie diese Atmung beliebig oft. Das Ziel ist, dass eine Ein- und Ausatmung soll zusammen mehr als 1 Minute dauern. Anfänger können sich zunächst 40 Sekunden zum Ziel setzen.

Manchmal heisst es, man solle nicht vollständig einatmen, sondern ein Achtel der Atemluft zurückhalten, oder man soll nach der Einatmung etwas Luft abgeben und dann die Luft anhalten, aber in beiden Fällen beachtet man nicht den Einen Punkt im Unterbauch. Hinter beiden Gedanken steht die Annahme, es sei zu schmerzhaft, die Luft bei vollständiger Einatmung anzuhalten. Was wir jedoch lernen müssen, ist auf nicht schmerzhafte Weise vollständig einzuatmen und die gesamte Atemluft im Einen Punkt zu konzentrieren. Wird der Atemfluss unterbrochen oder ist er rauh, haben wir deutliche Anzeichen dafür, dass man den Einen Punkt unter dem Nabel verloren hat. Hält man diesen Punkt, dann ist sowohl Einatmen als auch Ausatmen in langen, ruhigen und gleichmässigen Atemzügen möglich. Das Erzeugen des beschriebenen Lautes ist für Anfänger der beste Weg, allein zu üben denn es lässt einen Fehler in der Atemtechnik unmittelbar erkennen.

Diese Uebung ist nicht einfach eine Atemübung, sondern eine Uebung als Weg zur wirklicher geistiger Konzentration.

Atmen Sie so aus, dass Ihr Atem bis in den Himmel aufsteigt; Atmen Sie ein, bis der Atem Ihren Einen Punkt unter dem Nabel erreicht hat. Mit anderen Worten, atmen Sie so aus, dass Sie fühlen, wie Ihr Atem nicht vor Ihren Augen versickert, sondern die Ufer des Himmels erreicht.

Tohei Sensei nennt dies: Ki o dashite haku – beim Ausatmen Ki (Chi) auströmen.

Auf diese Weise hat unsere Atmung Kraft, obwohl sie ruhig ist. Bei der Einatmung müssen wir das Ki (Energie) des Universum ganz und gar in uns aufnehmen und es im Einen Punkt konzentrieren. Wir haben das Gefühl, als nähmen wir das ganze Universum in unserem Bauch auf. Haben wir ganz ausgeatmet, haben wir alles in die Hände des Universums gegeben, wir sind vollkommen eins mit dem Universum.

Anfangs ist es Ihnen möglicherweise unbequem, vielleicht ist Ihre Atmung unruhig und neigt dazu, auf halben Weg auszusetzen. Aber wenn Sie die Uebung zehn oder zwanzig Minuten lang fortsetzen, beruhigt sich Ihr Geist und das Atmen wird angenehm.

Wenn Sie einmal die Grundlagen dieser Atmung erlernt haben, dann können Sie sie immer und überall ausführen.

Weitere Auskünfte: walter.seeholzer@icloud.com

Kodo Performance at the IKGA Ceremony in Tokio

1st. IKGA World Shihan Meeting in Matsumoto Japan September 2014

For all the Shihan’s who attended the historical first Shihan gathering, I made this fotoblog. We had a great time – it was nice to get to know the Shihans from all the different places of the world.

Seminar with the JKGA and Commemorative Ceremony and Party of Founder Gogen Yamaguchi Kaiso

Slowmotion – the tool to detect the muscle phases

Slowmotion – the tool to detect the muscle phases

In my article about Sanchin Kata, I briefly touched the subject of the  the muscle phases which Patrick Kelly has formulated for the first time in the western world. Before I begin to explain those phases we should look at the process of doing something in general.

Before an action starts, no matter if you take a cup from a table, make one step, lift something or execute a punch or kick, the brain is already active some milliseconds ahead of that action. It means thats that the brain is active before you have made the intention to do something.

The subject of this article is not about why we can see changes in the brain before we decide what to do. The subject is that every movement has different phases which can be clearly separated.

In an internal training like the soft Sanchin Kata or in Taiji we try to separate an action into different phases in order to get control of the action.

Before the body moves many things have already happened and with special training we are able to guide all those small changes with our consciousness.

In general we can say :

Before a movement starts we have an intention.

This intention will activate our nervous-system (with electrical and chemical stimuli )

This activation leads to an energising of the muscles

…and then at the end of this process the body moves.

In an internal training we prolong a process which usually needs a split second  into a process of several seconds in order to see the slightest changes in the muscles and get access to those changes.

A new body feeling will be born

When we watch a movie or an even better example may be when watching a live sports broadcast normally we see the action as a dynamic process. This action can be extremely thrilling and interesting to see. However, if we slow down one of those scenes (slowmotion), all of us are even more excited because we see all the small details which take place and which we don’t normally see.

In other words to slow down an action or to prolong an action in such a way that we can see every single frame of the movie enables us to detect the slightest changes in one action. The so called slowmotion is none other than giving the eye and the brain more time to look at the scene.

Here you have the reason as to why taiji or the soft sanchin kata has to be done at slo speed.

In the same way in  all the internal martial arts we  also slow down the movement to prolong the action in order to be aware of the slightest changes in the body.

It is an incorrect understanding of those who downgrade internal arts to something easy for older people to do. Never think that slow means less intensive or less powerful. It is simply slow because we need the time to make certain aspects more conscious than usual.

The fascination is the same in a slow motion action scene of a movie as in a slow internal training. You see much more than if you do it fast.  Once learned we can speed up the movement and at this point we are more aware of what is happening. So the next time you see people doing Taiji do not make the mistake of thinking that it is a weak training. It is not. Rather be aware that behind the slow movements there is extremly intensive work of guiding the invisible power through the body !

Unfortunately the understanding of Taiji is fading away since most of the teachers do not teach the mind intention and the elastic force. They rather teach awareness which is less intensive and possibly more pleasant and easier to do.

Elastic Power by Saikoshihan G. Yamaguchi

This is the basic idea behind the internal training …. we give ourselves much more time for a movement in order to be aware of the slightest change.

I can tell you that an internal training is even more thrilling than watching a slowmotion scene becuase you get to know so much more of what was hidden.

The phases of a muscle cycle is always there whether we have access to the control or if we a movement unconsciously. What we are attempting to learn is to access the tiny changes in the body.

Of course this is not so easy to do but is extremely valuable for the body and mind control.

Saikoshihan Goshi Yamaguchi speaks a lot about Kai and Go. Kai is used to move the body and Go is used to be in a strong position. However, only by receiving all the information we learn and see that behind ‚kai‘ there are 2 hidden phases !

As I mentioned in my article about Sanchin Kata, Saikoshihan used to take the example of the inflated ball which he smashed on the floor and showed how it bounced back. Although he speaks mostly about the two major phases the activation and  the releasing, the example of the ball gives us some hidden information as well.

Master Huang the famous Taiji master and teacher of Patrick Kelly mentioned to Patrick that within the releasing phase there are two hidden phases, the stretch and unstretch.

Screenshot 2016-05-08 08.18.42Seeing the example of the ball we must come to the same conclusion that there must be some additional phases withing the release ! A ball would never bounce back if the ball would not be stretched at the the time of compressing onto the floor and only because this stretch is stored in the ball the ball is able to bounce back. In fact the bouncing back is the unstretching power – the extremely strong elastic power. In an internal training one of the tasks is is to reduce outer movemtnents which are made using  physical strength and replace this by using intention and elastic power. To be able to use this elastic power which is generated by releasing rather than by contracting we have to first learn to detect the different stages or phases of a muscle cycle.

An intellectual understanding of this will not be enough to truly understand these aspects. Everybody can learn it if he has a good teacher and if he is dilligent and does regular training.

However, the training must be done at a slow speed and with a deeper mind state otherwise we we will not be able to use the internal sense of the muscle changes.

Eventually some of the readers would like to research the above mentioned elastic force. One exercise is a very good tool to get a basic idea of how a muscle cycle is done properly. It is the 5th exercise of Master Huangs loosening exercises.

Please keep in mind that now we want to prolong the action in order to access the very small muscle  changes.

The stance is slightly longer than Sanchin Dachi. It is good to use this longer stance in the beginning since we are more aware of the horizontal body shifting. Later the exercise can of course be done in Sanchin Dachi.

Please keep in mind, that now we want to prolongue the action, in order to be able to get access to the very small body changes.

The stance is slightly longer than Sanchin Dachi. It is good to use this longer stance in the beginning, since we are more aware of the horizontal body shifting. Later the exercise can of course also be done in Sanchin Dachi.

The 5 Muscle Phases in Detail

The 5 phases are always there but most people will never become aware of them since these phases are done automatically by the the body’s intelligence. By clearly separating them and infinite internal refinement will have been started and will lead you from outer movements to internal movements and then to the internal forces and eventually to the control of the body’s energy field.

 Phase 1: „contract“,– it is the wave of activation and energising of the muscles

We bring our mind intention from the front foot to the top of the head and at the same time moving back, still connecting our body weight to the front foot.

 Phase 2: „release and aligne“ – it means a controlled releasing of the muscle groups

At the end of the first phase, the body has a certain feeling of floating, since our mind is on top of the head. Now in the 2nd phase, we start to release the body. While we release the body weight is gently connected to the back leg. On the end of this phase the motion is changing from moving backwards to moving forward. In that phase we really needs to release all the tensions! It is easier said, than done!

 Phase 3: „stretch“ means to store the tension – like pulling the string of the bow.

In this phase we move forward to central position and while moving forward, we are stretching the muscles of the back leg. The muscles can be stretched only, if we are still not tensed. There is a big difference of tensing or contracting a muscle, than it is, when we stretch the muscle like a elastic. The body weights remains on the back leg!

 Phase 4: „un-stretch“– means to let go off the tension – like shooting the arrow

In this phase we use a strong intention to move forward, but at the beginning of that process, we just increase the stretch of the back leg and the compression of the upper body. This is done is such a way, that the center (Tantien) desperately wants to move forward with our intention – but we do not move yet! In this process, the a compressed feeling is buildet, just before we realease that again and give the body the chance to move. The connection and the body weight remains on the back leg.

Phase 5: „neutral“ – also the state of mind is neutral in that position

After we allowed the body to move, we have to withdraw the intenion immediately and settle the action in the front foot.

In a internal training it should be the minimum at every movement to listen to those phases of muscle changes and each of this muscle change can be realised only with the equivalent state of mind! Before we can implement those muscle changes to the Sanchin Kata, I would recommend to do the 5th. Loosening exercise for a long time. Step by step the new body feeling will be realised and then it will be the time to implement this new feeling to the soft Sanchin Kata. For further informations contact: walter.seeholzer@icloud.com

Sanchin Kata – Goju Ryu Karate Do

Sanchin Kata - the secret of the hidden muscle phases

written by Walter Seeholzer, Kyoshi Shihan 7.Dan International Karate Do Goju Kai

Within the traditional Gojukai Karate, the Sanchin Kata is with Tensho one of the two Kihon Gata, which carries the basic informations of the style. Both of them are important to pass on the traditional essence of the style. They are also considered as breathing Kata. In this essay, I mainly write about the first one, the Sanchin Kata, concentrating on informations, which are not so widely spread.

One of the interpretations of the name Sanchin which literally means three steps or three phases, is also three battles, which can be seen as the fight or the integration of the three levels, the physical, the astral and the celestial.

The name therefore implicate the work on the 3major body centers with the 3 energy levels of a person.

Three Energy Levels

The lower Dantien is the center of the physical body and the body etheric energy field. In martial arts, most of the training is done to strenghten this center. The lower Dantien include the etheric energy field, all infor-red, magnetic, electromagnetic and finer radiation given of by the body and extends out from the body to connect with its surroundings like an energy radar or responsiv energy net. [1]

The middle Dantien, is the heart center the center of the emotional body or the astral body. It contains the solar plexus, the heart and the throat center. This center is enlarged about one arm length around the body, the so called large sphere, in which all the aspects of the person are included.

The upper Dantien is the center of the mental and spiritual realm. The upper Dantien is located in the center of the head (pituitari gland, hypothalamus, pineal gland).

Origin of Sanchin Kata

It has a great evindence, that the Sanchin Kata was strongly influenced by the white crane form „Babulien“, the 4th. set of the white crane. Kanryo Higaonna and Chojun Miyagi spent several years in Fuzhou, the south chinese city, where they used to train with Xie Zhongxian a Daoist Wise man and a master of the Fujian White Crane, who was also capable to teach medical knowledges.

[1] spiritual reality / deep mind and beyond _ Patrick Kelly

To master the Sanchin Kata is a life long task and we should put great emphasize to learn this kata and trying to go deeper. There is no end of the learning process, it is rather a infinite process, since each of the aim we realised, will show a new task, which comes to our consiousness, only after having mastered the previous step.

In the beginning it will be important to build a strong body and a strong mind and to use proper technics and having a good structure and a rooted stance. But we should always bear in mind, that the pure physical strength is just the first level of training.

Unbroken concentration from Yoi to Naote

On the first level of the training, our biggest task is to learn the proper breathing from the diaphragma, the proper body alignement, the stances and the accurate technics. We also try to build up the outer physical strength and the mental strength, our spirit. In Karate, when we talk about the spirit, mostly we imply that with a strong will power, which is generated from the depths of ones beeing.

We have to keep the focus on all those aspects from Yoi to Naote – from beginning to the end. Each session starts and end with the bow, the ritual beginning and ending of it. The bow is the outer demonstration of the inner respect which is done at each training session and which is also done when we enter or leave the place of Do, the Dojo. Each of the bow should show the respect to our own personal highest aim. It is a wrong understanding in the west, that peoples hesitate to bow, because they think, that it has something to do with hero or emperor worship.

On each of the trainings level there is this common task to keep the focus from the beginning to the end, and the concentration should not be interrupted. There is a constant change of the inbreathing and outbreathing. Inbreath and outbread are equally in length and intention. Within the cycle of the breathing, there should be no lost in concentration, nor should the energetic protection have any holes. The body should be as it would be covered with a energetic shield. The Ibuki Breathing plays a important roll to learn the first level of that kata. Ibuki is the strong fierce breathing, which is accompagnied with a strong muscle tension and a strong mental intention. The short intention of each breath together with the full contraction of the muscle strength, combined with one’s will power will build up step by step the power of a karate master, which has no limits. Whatever is in front will be penetrated with a fierce force, which is focussed to one point with the Kime. Kime means to focus the Ki the Energy. The energy roots in the Dantien, which is connected to the feet by lowering the sacrum and is expressed through the waist, chest, shoulder, arm into the fist.

After having mastered the basic form, we can also starts to refine the movements, without loosing the first level of training, but we should go on and should search then for the internal sensations.

If at first, the strong breathing, the strong will power and the strength of the muscles are most important, then we have to switch our focus also to the inner changes, in order to integrate a new level of understanding.

A different level of understanding

On that new level of training we try to refine the movements from external movement to the internal movements and to the forces (pressure and stretches), which means to get access to a different form of power, which does not rely anymore just on muscle strength. Working with the forces or pressures means to feel the body not as a solid phyisical body anymore, but rather we feel it as a elastic ball.

On that level, the muscle strength is secondary, because we work on stretched muscles rather than contracted muscles. A stretched muscle can be generate forces about 10 times as much as a contracted muscle. In other words, we build up a power, which is less obvious and far more effectiv.

In these days, the basic form and the the first level of training is well known and spread in many of the different Goju Ryu Styles. Therefore, I will not go too much into the details of the first level of training.

In my article, I would like to focus on other aspects, which are hidden and not visible at the first glance.

The understanding of the hidden phases in martial arts is based on some informations about using mind intention and using the inner senses to controll the muscle phases, rather than having a superficial body controll.

Goshi Yamaguchi Saikoshihan

Saikoshihan Goshi Yamaguchi did not stopped to progress on a outer level. He always had a strong vision and he never missed searching for the deeper aspects of the martial art. When I started to learn from him in 1979, we already knew, that he and also some other Shihans like Kikuchi Shihan, who is one of the highest Shihans in the gojukai, started to do some internal training. They spoke about the Ki-Training but at that time, it was a training apart from the karate training.

Unknown to many members, Saikoshihan started some decades ago a new class, the wednesday morning class in Tokio, where he spread the knowledge of how to develop the internal energy. Most of the western karate visitors got the basic ideas of Saikoshihans higher martial art in this class. That training was clearly different to a karate class. Saikoshihan did not asked to wear the karate gi, nor he wanted to have a separation of the grades. Everybody, woman and men, young and old, sick or healthy learned together and he was partner to all of the the members in the group. In this class he did not only teach a lot of internal martial art, but spread a deep emotional love to the class, that no one left the class without having re-charged his own battery. He also encouraged the peoples to start such classes in there own country, because one of his aim was to teach the essence of what he knew to elderly peoples as well. In this class you could see the full depth of his ability. Although, there were not many members attening that class, he constantly taught from the bottom of his heart.

The essence of that training and the essence of what he learned within his own internal refinement he finally merged to the gojukai by teaching a new way of doing Sanchin/Tensho Kata, he called it the soft Sanchin/Tensho Kata.

The „soft Sanchin Kata“

While doing the softer way, we use the mind intentions and we use the two forces „kai and go“ which could be also interpretated as sinking and lifting or releasing and activation or magnetic and electric. In this way of training, the principle idea is to generate a elastic power, rather than using a solid power and to have access to the deeper parts of the mind.

When Saikoshihan explained the elastic power – he used to take a inflated ball and throw it to the floor. As stronger as he smashed it to the floor, as stronger the rebouncing was. So he always mentioned, that the lower body store the power and rebounce the power as it was obvious, when he demonstrated it with the ball. To execute a strong elastic punch, he explained, that the short and intense lowering of the Diaphragma has the same effect to the muscles as if the ball was smashed to the floor. The strong elastic force results from a relaxed stretch of the muscles, then the wave of unstretching the muscles together with a deep intented force to the target generate the elastic power. In other words: the power is stored in the muscles, as if the bow is in a full stretch, then the unstretch of the muscles is like releasing the arrow from the bow, it is a short intense unstretch of the muscle groups which are involved.

Mind intention - Phases of a motion

When we do the soft Sanchin Kate, we use a strong mind intention of taking the energy from the ground, bringing it up to the top of the head. This strong intention is done together with contraction of the muscles, it is a way of body/mind controll. We initiate with the mind the muscle contractions. This work is equivalent to a musician, who play the ladder of tones up and down. We have to be sure, where our mind has to be at everytime. When the contraction and mind is on top of the head, we start to release the muscles and at the same time our mind is releasing as well by sinking deeper and we bring our mind down to the  lower dantien and further down to the feets and immediately back to the Dantien. These phases are done before we focus our intention to a target in front of us and releasing the internal force to that point.

After that, we remain in the neutral position, where the next motion starts.

When we look clearly at those informations, we see that this process is done in 5 Phases. Those phases will be explained in detail below.

Before explaining this mentioned process deeper, I would like to draw you to the difference of external- or internal motion and that we have to be aware, that beyond that, there is much more . The goal of any inner martial art is to refine the outer strength into inner strength and target to a infinite progress to the inner development, which includes not only the lower Dantien, but the middle and upper Dantien as well. It is the inner work of refinement, which basically means to reduce the influence of superficial parts of the mind and to bring us more and more under the influence of the deepmind, which means a lesser controll of the superficial ego.

After more than 40 years of deepening the gojukai karate do, my search, brought me some years ago to the chinese line of tradition, where our ancestors have learned. This line of tradition is spread in the West through Patrick Kelly – a master of the internal arts, who studied more than 20 years under Master Huang Xingxian, one of the most respected Taiji Master on earth. In these days, Patrick Kelly is bringing that wisdom back to China through his 9clouds studio in Shanghai. Beside that he has a base in Zürich and Aukland, where he regulary supervise the classes.

Master Huang himself got his basic martial art knowledge from Xie Zhongxian the same teacher, as Master Higuaonna and Master Miyagi learned, when they were in Fuzhou the south chinese city.

The below informations comes from this line of tradition.

Deepmind

Whatever we do, we will do from the level on which our mind will be on that moment. Our daily actions are done with our everyday mind, the superficial mind, which constantly controll our thoughts and actions. If we wants to use a deeper part of the mind, we have at first shut down those superficial activities.

To close down the brain functions and to strengthen the deeper parts of the mind is the first aim, if we do the soft Sanchin Kata.

This sounds difficult, but we have to know, that only by being able to close down the superficial mind, we are able to go deeper and to get access to the deeper body sensations and to the body’s energy field.

It will help to know, that we shut down our brain activities everyday before going to sleep. This process is accompangied with a dreamy state, in which we usually slip to the sleep. In order to awaken an other way of feeling, we have at first to let go the superficial mind state until we reach this dreamy state. Usually we can do that with 2-3 deep breathes and by a relaxing on each outbreath. Then when we reach this dreamy state, we have to switch our concentration – otherwise we remain on a dreamy, on a daydream state, which is not usefull for our training, neither it is for the meditation. To switch the concentration means to know, that there are other senses, which will be used. So we shut down the outer senses and focus on the inner sensations, which can be felt as:

5 Inner Senses

– muscle state sense (contract, relax, stretch, unstretch, neutral)

– joint position sense (accurate movement, body alignment)

– pressure and stretch sense (feeling the body as a elastic ball)

– temperature sense (warmth, fullness)

– pains sense (tingling)

As soon, as we switch our superficial senses to the inner senses, we will loose the dreamy state and we will be even more awake and activ – but now on a much deeper level than being active on the superficial level.

It is a long process of internal refinement. Nobody should think to reach that without a great effort. And, without detailled explanation of a good teacher it will be hardly possible to learn that.

The difference of external and internal training

External training:

1) The idea to move initiate the motion.

2) The body moves by power and speed

3) We are aware of that movement

In that case, the mind our our consiousness is slower than the body movement. Mostly the hand or the head is in ahead of the motion in a external training.

Internal Training:

The reason, why the internal arts are done slowly is to give the mind the chance to lead before the body moves!

1) The deepmind forms a intention

2) With that intention, there is a activation of the nervous system.

3) This activation gives a energy response in the muscles.

4) Then the pressure developes elastically in the body

5) Body moves

5 Elements - 5 Phases

The 5 Phases in Detail

Phase 1: „contract“ refers to metall

Phase 2: „release and aligne“ refers to water – it means a controlled releasing of the muscle  groups

Phase 3: „stretch“ refers to wood – means to store the tension – like pulling the string of the bow.

Phase 4: „un-stretch“ refers to fire – means to let go off the tension – like  shooting the arrow

Phase 5: „neutral“ refers to earth – also the state of mind is neutral in that position

In a internal training it should be the minimum at every movement to listen to those phases of muscle changes.

Each of this muscle change can be realised only with the equivalent state of mind!

within a other article, I will go on to explain the phases in more detailed manner.

Further informations and questions: walter.seeholzer@icloud.com

Tokutei Kata – Gojukai Karate Do

Tokutei Kata - Gojukai Karate Do

Gogen Yamaguchi Kaiso (Founder of Japan Karate Do Goju Kai Assciation and International Karate Do Goju Kai Association) was a extraordenary Karate Master with a high reputation in and outside Japan. He was a legend already during his lifetime. After his dead he received the honorary title „Kensei“, which means enlighted or wise man. He was indeed a wise man with a strong vision. He lifed a very religious and spiritual life and combined the karate do, with Shinto and Yoga. The daily early morning meditation under his pyramide shaped his whole being. Although, he did not teach Karate anymore when he was in his eightees, he still sat in the dojo everyday and observed the training. It must have been around that time, when he originated the tokutei kata.

Kata in General

Originally, kata in general was designed to be used as mind-body training method which one could discipline and strenghten the core elements of karate-do.

Along with the popularization of karate-do, the competition aspect of it drew more people’s attention and due to that, many missunderstand the meaning of the kata. In fact, the kata training is made to enhance themselves, it is not designed to compare oneself to others. This simple and clear information unfortunately does not find so many listeners in our time. Too often, someone concentrate in his early days on competition and stop training after that period. Also there are so many influences from the competition szene, that a traditional karate ka suffers to see, when young students starts to modify katas or to use katas from other styles, just for the sake of winning a competition.

His Vision

Kaiso Yamaguchi also realised, that many karate instructors stopped there own training, after they started to teach and too many instructors were putting too much emphasis on the competitive aspects of karate-do. That lead to the situation, that also very high kata are already taught to young competitors and the the focus shifted to win competitions and that the teachers hesitated to show there own kata.

In his mind he set 8 Tokutei Kata, 4 Crane Kata (from White Crane) and 4 Dragon Kata (from the Dragon God of Mt. Kiso) Then he grouped them with Heaven, Earth, Dark, Yellow. These 8 Katas are set in a octagon. Each of kata has eigth directions of defensive and offensive techniques.

Therefore Gogen Yamaguchi suggested that Tokutei Kata for Shihan needed to be invented. He found it important to create some kata that is designed for self-training and not for competitions. Those kata are solely taught to Shihans.

Rich symbolic names of the Tokutei Kata

1 Gen Kaku = Dark Crane

2 Chi Kaku = Earth Crane

3 Kô Ryu     = Yellow Dragon

4 Ten Ryu   = Heaven Dragon

 

5 Ten Kaku = Heaven Crane

6 Kô Kaku   = Yellow Crane

7 Chi Ryu     = Earth Dragon

8 Gen Ryu   = Dark Dragon

Genkaku the first of 8 tokutei kata. Gen has different meanings such as „Gen“ within his name „Gogen“, which also means „expert. Other explanations of Gen are the nature of Dao, which was explained by Laôtse as the existing beyond time and space, the absolute roots of universe. Genkaku implicate profound and harmoniesed goju techniques. In Genkaku there are 44 offensive and 44 defensive techniques included.

Chikaku means earth crane Thus, Chi Kaku literally means hovering crane on earth. This kata enriches the fundamental principles of Goju with 44 defensive and 33 offensive techniques total 77 techniques performed in 8 directions.

Kôryu means the yellow dragon and it refers to strong goju spirit and great dignity. Yellow is also the color of the soil or sun and could be interpretated as the center. Kôryu is with it’s 99 techniques the longest Tokutei Kata with 44 defensive and 55 offensive, a total of 99 techniques in 8 directions. The dragon itself has also the meaning of not being able to capture and implicate the hidden power of someone. In many asian countries, the dragon is a symbol of luck, fruitfulfness and represent the masculin power of the heaven. The dragon also master the yin and the yang force.

Tenryu, means the heaven dragon which is pursuing the ideal of Goju. Heaven is linked to the space and implicate the absolute oneness. This kata has 66 techniques performed in 8 directions, 33 defensive and 33 offensive tecniques. Saikoshihan Goshi Yamaguchi told me, that his father had the strong vision that the performance of this kata should be done, as the dragon will slovly disapear into the heaven and into the void. Saikoshihan did not perform this kata yet in public and he told me, that the orientation of it is so complicate, that he has to make marks on the floor, in order to keep the correct direction after many of the circular motions. We are all very curios to see the heaven dragon kata one day.

The last motion of each of tokutei kata is also the first motion of the next kata, therefore all the katas could be done one after the other.  While performing the tokutai kata, the shihan can set his own timing and can slightly modify the kata, as long as the offensive and defenive tecniques do not fluctuate. Only Shihans of the gojukai federation are allowed to learn those Kata. It is strictly forbidden to make video, to post videos or to learn those kata per video. Never less, there are already some copies and interpretation from other organizations. It is a shame, that there is no hesitation and no respect of the intellectual property and heritage of the Yamaguchi family.

For those Shihans who deserved in decades of diligent training to learn those katas it is a great heritage, what Gogen Yamaguchi Kaiso and his son Goshi Yamaguchi Saikoshihan gave us and all of us should  care very much on that heritage by the daily practice.

Although the Yamaguchi family created with those tokutei kata something very special for Shihans, all of younger instructors or students should realize, what is behind that idea and set back there own idea of kata  to it’s original meaning. It is never important to know many kata, rather it is important to learn a kata in its depth.

Gogen Yamaguchi Kaiso also set that the tokutai kata have to be invented by the head of the Yamaguchi Family. Goshi Yamaguchi, the present Saikoshihan of the IKGA invented the first 4 Tokutei Kata with his father’s advice and will most likely advice his son Gohei Yamaguchi to invent the other 4 Tokutei Kata.

further informations: walter.seeholzer@icloud.com

Entwicklungsstadien

Modelle der Entwicklungsstadien

In den Kampkünsten gibt es verschiedene Modelle, welche die Entwicklungsstadien beschreiben, die ein Schüler durchlaufen muss, um zur Meisterschaft zu gelangen.

All diese Modelle dienen als Orientierungshilfe und verhelfen dabei sich selber besser einzuschätzen. Somit werden die Etappenziele, die vor einem liegen besser erkannt und bieten eine wertvolle Hilfe auf dem Weg.

Die Betrachtung, welche die drei Stufen Körper, Seele und Geist einschliessen ist die umfassenste Betrachtungsweise.

Körper: Bauch (Sitz des Willens) = unteres Dantien,

Seele: Brust (Sitz der Gefühle)      = mittleres Dantien,

Geist: Kopf (Sitz der Gedanken)    = oberes Dantien

Dabei darf nicht vergessen werden, dass beim Erschliessen der höheren Entwicklungsstufen uns das Denken im Weg steht, denn alle tieferen Entwicklungen können nicht gedanklich erschlossen werden, daher ist es enorm schwierig diese zu beschreiben geschweige denn zu praktizieren. Patrick Kelly hat meiner Meinung nach die präziseste Beschreibung dieser Schritte angegeben, daher gebe ich diesem Modell auch mehr Platz.

Die verschiedenen Konzepte:

  • Das Konzept von Shu – Ha – Ri der Budokünste. (3 Stufen)
  • Entwicklung eines Kung Fu Kämpfers gemäss Master Peng Wu Chih (3 Stufen mit 2×3 und 1×2 Unterstufen)
  • Mensch – Erde – Himmel das Konzept von Prof. Zeng Man Ch’ing zum Erlernen des inneren Taiji (3 Stufen mit je 3 Unterstufen)
  • 9clouds von Patrick Kelly ein verfeinertes, dem Westen angepasstes System der spirituellen Entwicklung und des inneren Taiji Trainings. (3 Stufen mit je drei Unterstufen)

Shu - Ha - Ri Konzept in den japanischen Budokünsten

Die erste Stufe beim Erlernen einer traditionellen Budokunst bedingt das bedingungslose Akzeptieren der Formen. Auf dieser Stufe muss man sich ernsthaft darum bemühen, die Fertigkeiten zu erlangen, die bei den verschiedenen Wegstufen gefordert sind. In den japanischen Kampfkünsten werden diese Wegstufen auch mit den farbigen Gürteln (Kyu Grade) und den Schwarzen Gürteln (Dan Grade) unterteilt. Um eine traditionelle Kunst zu erlernen bedarf es ein jahrelanges Training unter einem Meister, der berechtigt ist diese Kunst an Jüngere weiterzugeben. Auf diesem Weg ist es wichtig, seine eigenen Wünsche zu reduzieren und sich ganz dem vorgegebenen Weg zu widmen. Ein vorschnelles Interpretieren des Gelernten oder ein Vorpreschen beim Erlernen der Techniken lässt viele Anfänger scheitern. Leider nennen sich viele solcher Schüler später selbst Meister und eröffnen eine Schule, wo keine der Formen respektiert werden und somit der Geist des Budo verloren geht.

Auf dieser Stufe ist das gefordert, was die voreifrigen Schüler in der Shu Stufe vorweggenommenen haben. Nach dem gründlichen Erlernen aller Formen müssen diese jetzt überstiegen werden. In den traditionellen Künsten ist grundsätzlich nur der Shihan (ab 5. Dangrad) berechtigt, selbständig den Weg weiterzugeben. Die Grundformen bleiben bestehen, aber jetzt ist gefordert, dass man auch offen ist für Neues, anfängt die Formen zu interpretieren oder Informationen von anderen Künsten zu integrieren und selber mit der rechten inneren Haltung weiterzuforschen. Hier besteht die Gefahr nicht mehr, dass die zum Lehrer gereifte Person die vorherige Stufe missachten würde. Auf dieser Stufe wird die Abhängigkeit reduziert aber die tiefe Verwurzelung zum Traditionellen Weg bleibt bestehen. Das Uebersteigen der Shu Stufe ist wichtig, um nicht an Äusserlichkeiten ohne innere Verbundenheit hängen zu bleiben. Man löst sich auf dieser Stufe um frei zu werden und um eine Tradition dynamisch am Leben zu erhalten. Ein stures Kopieren von Äusserlichkeiten ohne die rechte innere Haltung bedeutet eine Stagnation auf der unteren Stufe.

Auf der „Ri“ Stufe geht es nicht mehr um äussere Errungenschaften sondern es geht darum den Weg nach innen weiterzugehen und sein Ego immer mehr zu übersteigen und die Tiefen der Seele auszuloten. Das höchste Ziel der Budokünste ist wie im Zen, das Satori, die Erleuchtung. Wie am Anfang erwähnt, kann diese Entwicklungsstufe nicht gedanklich erfasst werden. Es ist ein Verinnerlichen nötig, jenseits vom Denken und gehirnlichem Verstehen. Es geht um das Erkennen seines Selbst in tiefer Versenkung und das Auflösen aller äusseren Einflüsse. Diesen Weg geht man alleine, jeder auf seine Weise und doch sind alle, die ihn gehen innerlich miteinander verbunden.

Modell von Master Peng

QuadradDer Beginn des Weges, Akzeptieren der Vorgaben, just do it. Das Schaffen der Grundlagen. Das Quadrat symbolisiert das Fundament.

DreieckDas Dreieck symbolisiert hier die Bewegung. Der Schüler ist schon soweit, dass er die Grundlagen in Bewegung umsetzen kann.

KreisAuf dieser Stufe sind die kontinuierlichen Bewegungen möglich, das Fundament ist da und die einzelnen Techniken können in Verbindung zueinander ausgeführt werden.

 

Kreieck_im_KreisAussen Rund – innen stabil. Aussen ist man geschmeidig und innen hat man Stabilität erreicht.

Quadrat_im_KreisInneres Kultivierten der Energie. Die Bewegungen werden vom Zentrum gesteuert. Von aussen ist diese Entwicklung nicht sichtbar. Die 4 Extremitäten sind unter der Kontrolle des Zentrums.

Kreis_im_QuadratDie äussere Technik ist sehr gereift. Alles sieht einfach aus, da man innerlich ruhig und friedlich bleibt.

Kreis_im_DreieckÄusserlich ist man auf einem sehr hohen Level angelangt. Man ist kreativ und bleibt in jeder Situation zentriert. Voll und leer können in Harmonie angewendet werden. Die Bewegung und der ruhende  Pol ergänzen sich harmonisch. Das Innere wird kaum mehr von äusseren Begebenheiten beeinflusst.

Kreis_im_KreisDer höchste Level mit einer starken Präsenz und Ausstrahlung. Man bietet weder äusserlich noch innerlich eine Angriffsfläche. Diese Person ist zum Meister gereift und wird als Lehrer akzeptiert. Man fordert ihn nicht mehr heraus, sondern weiss dass man von ihm lernen kann.

weiterführende Informationen und Trainingsmöglichkeiten mit Master Peng siehe Facebook „Swiss Wutan“

Mensch - Erde– Himmel das Konzept von Prof. Zeng Man Ch’ing zum Erlernen des inneren Taiji (3 Stufen mit je 3 Unterstufen)

Obwohl ich der Meinung bin, dass die Stufen eigentlich mit Erde – Mensch – Himmel angegeben werden sollten, belasse ich die in den englischen und deutschen Büchern angegebene Reihenfolge. Es könnte sich hier aber um einen Fehler der Uebersetzungen handeln, denn in den meisten anderen Quellen wird der Mensch als Bindeglied zwischen Erde und Himmel auf der mittleren Stufe angegeben.

Prof. Zeng bezieht sich bei seinen Entwicklungsstufen auf die innere Entwicklung im Bezug auf das Erlernen des Taiji.

Entspannung der Sehnen, Bänder, Muskeln  Vitalisierung des Blutes.

  1. Entspannung der Arme. Die Arme sind gebogen, die Bewegungen sind fliessend. Die Entspannung erfolgt über das Handgelenk, Ellenbogen und Schultern
  2. Die Entspannung von den Hüften, der Knie und der Fussgelenke. Man erlernt dabei den subtilen Wechsel vom vollen – zum leeren Fuss.
  3. Vom Kreuzbein über die Wirbelsäule bis zum obersten Punkt am Kopf. Die Wirbeln sind dank den Bändern, Sehnen und Muskeln flexibel angeordnet. Dank diesem Gefüge kann die Wirbelsäule geschmeidigt bewegt werden.
  1. Die Energie (Chi) wird im unteren Dantien mit dem Herz/Verstand gehalten.
  2. Die Energie erreicht die 4 Extremitäten
  3. Die Energie fliesst über das Kreuzbein zum höchsten Punkt am Kopf. Dabei werden die zwei wichtigen Meridiane zum kleinen Energiekreislauf verbunden.
  1. Lernen auf die dynamische Energie zu hören. (die Kräfte wahrnehmen) Der Körper ist weich und passt sich jeder Bewegung an, nur darum kann man am Gegener haften.
  2. Jing verstehen. Man spürt nicht nur die eigene Energie, sondern die des Partners. Man liest und hört in den Partner hinein. Man spürt die Energie, bevor sie sich durch die Bewegung manifestiert. Es gibt verschiedene Arten von Jing. Wenn es in den Sehnen ist, dann ist diese dynamische Energie in Verteidigungshaltung. Wenn das Jing in den Adern ist, dann wird es versteckt. Wenn das Jing in den Membranen ist, dann wird der Angriff vorbereitet. Wenn das Jing im Zwerchfell ist, dann greift man an.
  3. Der Geist trägt das Chi. Chi wird zur mentalen Kraft. Auf dieser Stufe ist kein Wille mehr nötig um das Chi zu bewegen. Das höhere Selbst trägt die Energie wohin auch immer sie gelenkt werden soll. Die sogenannte „Divine Speed“ die göttliche Geschwindigkeit wird realisiert. Prof. Zeng beschreibt diesen Zustand auch mit Allmacht.

9 cloud System von Patrick Kelly

Auch Patrick Kelly geht von einem drei Stufen Modell aus, das wiederum in 3 Unterstufen unterteilt ist. Obwohl ein konzentriertes Training immer alle 9 Stufen intergriert geht er davon aus, dass das innere Taiji, das er über die Traditionslinie von Yang Lu Chan, Yang Chen Fu, Zeng Man Ch’in, Huang Xinxian gelernt hat, den Körper und die tieferen Körper Energien unter den Einflussbereich des Deep Minds (Herz/Verstand) bringt. Der Deep Mind (Herz/Verstand) wiederum ist das Bindeglied zwischen den tieferen Energien und den höheren Energien und dem höchsten Selbst.

Die jetzt beschriebenen 3 Stufen gelten als Modell für das untere Dantien.

 Zero Level

Bevor wir die einzelnen Stufen anschauen erwähnt Patrick Kelly immer wieder den „Zero Level“, diese Stufe, die von vielen Taichi Schüllern auf der ganzen Welt praktiziert wird. Dieser Level ist jedoch zu vermeiden. Der Zero Level beschreibt ein Training, welches über den Alltags-Geist (superficial mind) ausgeführt wird. Ein Training auf dieser Stufe stärkt den alltäglichen Geist und kann ev. auch gesundheitliche Vorteile bringen, aber dieser Level wird nicht dazu führen die nachfolgenden Entwicklungsstufen zu durchlaufen, da der wichtigste Aspekt, der Wechsel vom Alltags Geist zum Tiefen Geist nicht berücksichtigt wird.

Grundlage

Als wichtigste Grundlage aller nachfolgenden Stufen ist die Notwendigkeit das denkende Gehirn (superficial mind) zu reduzieren und dafür die inneren Sinne zu aktivieren. Jede Aktivität stärk den Bereich, auf dem wir uns momentan mit unserem Geist befinden. Wenn wir uns in Mathematik oder anderen wissenschaftlichen Themen schulen wollen, dann müssen wir das denkende Gehirn aktivieren. Hingegen ist diese ständige Aktivität des Gehirns, das ständige Denken für eine innere Entwicklung, sei es fürs Taiji oder Yoga und für jegliche Art von Meditation eine Behinderung. Daher gilt dies als wichtigstes Prinzip im 9cloud System, das Reduzieren des „superficial minds“ und das Fördern der tieferen Geistesstufen des „deep Mind“. Um dies zu erreichen bedienen wir uns den folgenden inneren Sinnen, welche die äusseren Sinne ablösen.

Es gibt 5 Phasen, die in jeder Bewegung wahrgenommen werden. (Kontraktion, , Entspannung, Dehnung, Ent-Dehnung , Neutrale Positition) Diese Veränderungen können nur dank dem Vertiefen des Geistes (closing down the superficial mind) wahrgenommen werden.

Die Gelenkspositionen geben uns Auskunft über die Genauigkeit der Bewegung und die korrekte Ausrichtung (Aligning) der Körperstruktur.

Dank dem Druck und der Muskeldehnung können die mobilisierten Kräfte wahrgenommen werden. (2. Entwicklungsstufe)

Ein innerer Sinn, der beim tieferen Fühlen des Körperenergiefeldes eine Wichtige Rolle spielt.

Der Schmerz Sinn zeigt entweder an, wenn der Körper überlastet oder falsch bewegt wird oder er zeigt die feinen Veränderungen im Körperenergiefeld an. (z.B. das Kribbeln)

Auf der 1. Stufe geht es darum, die Mind / Body Koordination zu perfektionieren. Wir führen den Mind durch den Körper anhand der Muskelphasen und gehen in jeder Bewegung durch alle Muskelstadien durch. Es ist wie das Spielen der Tonleiter auf einem Instrument, die Mind-Body Koordination muss ganz genau aufeinander abgestimmt werden. Dabei wird nicht nur der Körper in einer neuen Form bewegt, sondern der Geist findet immer tiefere Stufen der Wahrnehmung. Schon auf dieser Stufe lernt man den Unterschied zwischen Gewahrsein und Intention. Gewahrsein (Awareness) ist eine Stufe in der wir uns verlieren können und in einen träumerischen Zustand kommen können, der zwar angenehm ist, jedoch keine Möglichkeit zur Weiterentwicklung bietet. Im Taiji wie auch in der Meditation muss die Intention ebenso gestärkt werden und muss von anfang an nach kundiger Anleitung geübt werden.

Die 1. Stufe wird schlussendlich jemanden dazu führen, dass er eine Bewegung nicht mehr äusserlich macht, sondern diese von innen her über seinen Mind sehr präzis steuern kann.

Die 2. Stufe bedingt ein Vertiefen des Mindes (Geistes) und der Wahrnehmung (Awareness) und die Mind/Body Koordination so zu üben, dass der Mind der Bewegung vorausgeht. Nur dank dieser vertieften Wahrnehmung werden Schritt für Schritt die wirkenden Kräfte entdeckt.

Da der Körper ständig steigt und sinkt, wird auf dieser Stufe der Mind zum Teil in Gegenrichtung des Körpers geführt. Auf der 2. Entwicklungsstufe  wird der Körper eher als ein elastisches Gebilde wahrgenommen  als ein solider Körper. Die Intention wird zeitlich vorverschoben initiiert, so werden zum Beispiel die benötigten Muskeln während der Dehnphase aktiviert und energetisiert und mit der Intention die Dehnung gesteigert und dann wellenförmig die Ent-Dehnung der Muskelgruppen eingeleitet. Dabei wird der Muskel nicht kontrahiert, sondern entspannt gedehnt. Nur so wird die gefürchtete elastische Kraft zum Ausdruck gebracht, bei der ein Partner meterweit weggeschleudert werden kann. Es bedingt ein jahrelanges intensives Training unter einem kundigen Lehrer um diese Stufe meistern zu können.

Die dritte Stufe bedingt ein erneutes Vertiefen des Mindes. Auf dieser Stufe wird die Bewegung über einen ganzen Muskelzyklus voraus initiiert.  Diese verfeinerte Wahrnehmung wird um eine Armlänge rings um den Körper ausgedehnt, auf die sogenannte „Large Sphere“. In dieser Kugel sind alle höheren und tieferen Energien enthalten. Auf dieser Stufe ist die Verbindung zum Partner das Wichtigste. Nur über eine gute Verbindung können die Kräfte aufgenommen und geleitet werden. Jetzt wird reagiert bevor die erste Intention des Partners zu einer Bewegung führt, da die kleinste Aktivierung und Energetisierung der Muskeln wahrgenommen wird. Dank dieser Fähigkeit  wird der Partner in den Kreis  von Ausweichen, in die Leere  ziehen und dem Aussenden  der elastischen Kraft gezogen.

Patrick Kelly spricht in Zyklen von 7, 14 und 21 Jahren, um die Stufen zu durchlaufen. Im 9Cloud System ist die Meditation mit dem Taiji Ueben untrennbar miteinander verbunden. Es geht darum den unendlichen Weg der inneren Verfeinerung zu gehen und den Körper immer mehr unter den Einflussbereich des Deep Mind zu bringen.

Weiterführende Informationen und Trainingsmöglichkeiten siehe: http://www.patrickkellytaiji.com

Randnotiz:

Auch von wissenschaftlicher Seite liegen Arbeiten über die Entwicklungsstadien vor, wie die von den Brüdern Dreyfus, welche eine Studie im Jahre 1980 an der Berkley Universität in Kalifornien vorgestellt haben. Sie orientieren sich an einem 5 Schritte Plan, welcher als Grundlage der Aneignung spezieller Fähigkeiten angesehen wird. (Novize, Anfänger, Fachkundiger, mit spezieller Fähigkeit bis zum Experten) Diese Entwicklungschritte bezeichnen eine rein technisch-funktionelle Ebene. Im Gegensatz dazu versuchen die Modelle der Kampfkünste immer die 3 Ebenen Körper, Geist, und Seele miteinzuschliessen und haben einen philosophischen Kontext.

Für Fragen und Anregungen: walter.seeholzer@icloud.com

Celebration of the Centennial of Founder Gogen Yamaguchi’s Birth

In September 2009 there was a big gathering of the International Karate Do Goju Kai Association. That was the first time, when Saikoshihan Goshi Yamaguchi presented the Kô Ryu Kata in the public. We celebrated the Centennial of Founder Gogen Yamaguchi’s Birth in the Keio Plaza Hotel in Shinjuku. Many of famous Masters from other Styles showed there respect to Saikoshihan with there attendance. Also many Shihans from the IKGA attended this celebration. The main purpose that I went to Japan that time was the historical event, when Kô Ryu has been shown for the first time by Saikoshihan to the public. A unforgetable moment.

Strategy of learning

As in Karate Do I shall try to limit myself to the essentials and for this reason I shall be brief. These ten chapters should form a unified whole to highlight the strategy that can be used to learn an art. I list points, which are and were important on my path, without the claim of its completeness.

1. The Decision

The starting point of a path in life – the initiative – is influenced by many factors. It is not rare to receive the first impulses on emotional level. Temperament and character decide which impulses one follows. Sometimes it is the small, almost imperceptible incident, which guide us to the way we should go. Ahead of the starting point lies a decision that has to be made. Once a choice has been made, we then face many tests on our path. The original decision will be approved from our life. My “YES” or “NO” may confirm or negate my original decision and decide whether I continue on the path or not.

2 Unifying Polarity

Hardly any other art than gojukai, or martial arts in general, can show us how to deal with polarity as good as those. Just within the interaction of the two extremes, by unifying those extremes, we can find the “center”. Thanks to both integrated poles… we can experience calmness. The continuous exchange of both poles drives us and gives us energy. Our willpower and the joy release this interaction, the base (of that interaction) is passion.

3. The Importance of Continuity

Stability arises due to continuity. The repetition of our actions, in Karate or in any other art, leads us to stability, which is important to gain rootedness. In order to keep traditions alive through times, an art needs peoples who continuous practice-, and pass it on to the younger generation.

4. The Love to Details

Art (martial art) come into existence by emphasizing our love to the details. Like polishing the edges of a rough diamond, the true beauty of martial arts, or any other art, can only be expressed and enlighten by taking care of the details with love. The work on – so called unimportant details – shape the object of art. Karate Do contains many facets, which needs to be shaped over and over again, to bring out the object of art. Advancement (the learning of new katas) is important, but within the progress, paying attention to the details should never be forgotten.

5. Strengths and Weaknesses

No one is spared to face his weaknesses beside his strengths. Once someone has decided for a certain “Do”, he constantly faces challenges and also crises. No path continues in a straight line. The times where we face a crisis are important to accumulate the strength, which is necessary to continue the path lying ahead. In times of crisis we gather strength for the further advancement.

6. The Search of Oneself

The goal of every art is also to find oneself. We reach our innermost depths only by devoting ourselves completely. Finding our self has to do with a crystallization process in which the various forces of our soul are unified at one point to enlighten the entire self. It is worth to strive for this unification.

Who am I?

This is the question of all questions, that cannot be answered without the inner search and without the inner finding. Every person follows his or her very own path through life. Every person’s path is entirely different from those of others. Despite these differences we all face the same difficulties in finding ourselves. Finding oneself can never be just theoretically (mentally) achieved, unless we focus ourselves completely on one point with all inner forces (forces of our soul). In Karate Do there is an equivalent – “kime.” In „kime“ we unify and focus all our strength to one point.

7. Honesty by Accepting Our Limits

In the material world we daily have to deal with our limits. Every progress requires an inner fight and includes risk. We are forced to accept material and physical limits and injuries or other unforeseen situations. Honesty also means to accept the limitations that stem from our age. The acceptance and recognition of these limits includes the danger and risk of giving up our target. Despite the acceptance of those limits, we are able to enlarge and modify those limits, thanks of being able to visualize the “absolute” – which is just mentally possible. Every day that we consciously live our life, we have the opportunity to adjust our limits.

8. Transformation

All substantial (material) is subject to change. Our life, as our training, involves continuous transformation. Despite those changes, the target is, to remain stable. We constantly adjust ourselves to the new situations and don’t lose our target. Transformation, which by definition means change, is always a new beginning. Karate Do is our teacher. No “tsuki,” or breath, is the same. Everything is in constant flow. Every training session is a new beginning and leads us further to a deeper level of understanding.

9. The Power of Visualization; a Dynamic Faith

By retreating into our inner being, we find our strength. To follow “Do”, we need to have strong faith. Faith means to be able to imagine how it will be at the time, when we have achieved the goal. The unity of our inner strength, the visualizing of our target and the following action are strong companions along the “Do”. Thanks to the power of visualization, we can develop ourselves. A shaped and keen „Kata“ cannot be achieved without the power of visualization. Everything that is, and everything that will be, needs a mental vision, which we create in advance. Visualization – creating a mental picture is one of the strongest power that we have at our disposal on the “Do”. However, the visualization is powerless, if the physical (material) action is not following. Just the unification of our physical action with the mental visualization and the emotional feelings contain full power and leads us further on the “Do”.

10. The Door to Infinity

The door to endlessness lies deep within every person. Only a few individuals will find it permanently within their lifetimes and will be able to pass through this gate consciously. Meditation and silence are tools to get closer to that gate. A physical action fully concentrated and unified with our body, soul and spirit – just as we try to do in every “kata”-, leads us close to that gate and allows us to sense a tiny bit of the mentioned endlessness. Without the unification of body soul and spirit – this feeling cannot be achieved.

Weg der Entwicklung

Weg der Entwicklung

Wie im Karate Do versuche ich mich auf das Wesentliche zu beschränken, daher sind die Texte kurz gehalten. In sich sollen diese 10 Kapitel jedoch eine Einheit bilden und eine Strategie aufzeichnen, die für das Erlernen einer Kunst angewendet werden kann. Ich zeichne Punkte auf, die für mich wichtig sind auf meinem Weg – ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

1 Die Entscheidung

Der Ausgangspunkt eines Weges, die Initiative wird von vielen Faktoren beeinflusst. Nicht selten werden die ersten Impulse gefühlsmäßig aufgenommen. Veranlagung und Prägung entscheiden, welchem Impuls man folgt. Manchmal sind es kleine, fast unmerkliche Begebenheiten, die uns den Weg, welchen wir folgen wollen, zeigen. Vor jedem Weg steht die Entscheidung. Ist die Entscheidung getroffen werden wir in Folge auf viele Prüfungen gestellt. Die ursprüngliche Entscheidung wird vom Leben immer wieder überprüft. Mein JA oder mein NEIN unterstützt oder negiert die ursprünglichen Entscheidung und führt dazu ob ich den Weg zu Ende gehe.

2 Das Vereinen der Gegensätze

Kaum eine andere Kunst als das Gojukai Karate Do – oder Kampfkünste im Allgemeinen können uns das Vereinen der Gegensätze besser vor Augen führen. Nur im Wechselspiel der Gegensätze im Vereinen der Polarität finden wir die Mitte. Dank beiden integrierten Polen kann Ruhe entstehen. Der ständige Wechsel beider Pole treibt uns an und gibt uns Energie. Der Wille und die Freude sind Auslöser dieser Energie. Die Basis dafür ist Leidenschaft.

3 Die Wichtigkeit der Kontinuität

Stabilität ergibt sich durch Kontinuität. Nur das kontinuierliche Ausführen einer Tätigkeit sei es im Karate oder in anderen Künsten ergibt Stabilität, welche wichtig ist für die Verwurzelung.Um eine Tradition über Generationen am Leben zu erhalten braucht es Menschen, die kontinuierlich an einer Kunst arbeiten und diese an Jüngere weitergeben.

4 Die Liebe zum Detail

Kunst entsteht dort, wo die Liebe zum Detail gepflegt wird. Wie beim Schleifen eines rohen Diamanten, kann die wahre Schönheit der Kampfkunst (wie auch in anderen Künsten) erst dann zum Ausdruck kommen, wenn mit Liebe an den Details gearbeitet wird. Das Arbeiten an den scheinbar unwichtigen Kleinigkeiten bringt die Facetten des Kunstobjektes hervor. Karate Do hat viele Facetten, die mit Liebe geformt werden müssen. Fortschritt (das Erlernen neuer Formen / Kata) ist wichtig, jedoch darf ob all dem Fortschritt die Konzentration auf die Details nicht verloren gehen.

5 Stärken und Schwächen

Keinem Menschen bleibt es erspart neben seinen Stärken auch mit den Schwächen seiner Veranlagung umzugehen. Hat man sich für einen Weg entschieden folgen ständige Herausforderungen, auch Krisen. Kein Weg wird ganz geradlinig verlaufen. Die Zeiten der Krise sind wichtig um die Stärke zu erlangen, die nötig ist, den Weg weiterzugehen. In Zeiten der Krise sammeln wir die Kräfte für den weiteren Aufstieg.

6 Das Suchen seines Selbst

Bei jeder Kunst geht es auch darum, sich Selbst zu finden. Tiefe erreichen wir nur dann, wenn wir uns voll einer Sache Hingeben. Das Finden seines Selbst hat mit dem Kristallisationsprozess zu tun, in dem sich die verschiedensten Kräfte unserer Seele an einem Punkt treffen und somit das ganze Selbst erleuchten. Diese Vereinigung gilt es anzustreben.

Wer bin ich?

Die Frage aller Fragen , die keinem von uns ohne Suchen und ohne das Finden seines Selbst beantwortet wird. Jeder Mensch geht seinen ureigensten Weg, jeder Weg ist grundverschieden und trotzdem müssen wir alle durch dieselben Schwierigkeiten hindurch um uns zu finden. Das Finden seines Selbst kann niemals gedanklich erreicht werden, sondern nur in absoluter Konzentration aller in uns tätigen Kräfte auf einen Punkt.

Im Karate Do gibt es die Entsprechung des „Kime“. Im Kime versuchen wir die ganze Kraft auf einen Punkt zu sammeln und zu fokussieren.

7 Die Ehrlichkeit in der Akzeptanz der Grenzen

In der materiellen Welt müssen wir uns täglich mit unseren Grenzen auseinandersetzen. Jede Entwicklung braucht Kampf und beinhaltet Risiko. Die materiellen Grenzen, die körperlichen Beschränkungen, Verletzungen usw. zwingen uns zur Akzeptanz der materiellen Endlichkeit. Ehrlichkeit heißt auch die Grenzen und Beschränkungen des Alters zu akzeptieren. Das Akzeptieren und Erkennen dieser Grenzen birgt die Gefahr und das Risiko aufzugeben. Dank der Vorstellung des Absoluten, was nur geistig möglich ist, können wir diese Grenzen (trotz Akzeptanz) verändern. Jeden Tag den wir bewusst erleben gibt uns die Möglichkeit diese Grenzen zu verschieben.

8 Wandlung

Alles Materielle ist der Wandlung unterworfen. Unser Leben wie unser Training birgt ständige Wandlung. Ziel ist – trotz der Wandlung – stabil zu bleiben. Wir passen uns laufend den neuen Gegebenheiten an und verlieren das Ziel nicht aus den Augen. Wandlung heißt Veränderung, Neubeginn. Das Karate Do ist unser Lehrer. Kein Tsuki, kein Atemzug ist der Gleiche. Alles ist in ständigem Fluss. Jedes Training bedeutet Neubeginn und führt uns immer weiter und zu tieferem Verständnis.

9 Kraft der Visualisation / der dynamische Glaube

Im Rückzug nach Innen finden wir unsere Kraft. Um einen Weg zu gehen brauchen wir einen starken Glauben. Glaube bedeutet uns vorstellen zu können, wie es sein wird, wenn wir das Ziel erreicht haben. Das Sammeln unseren inneren Kräften, das Visualisieren des Ziels und das anschließende Handeln sind starke Begleiter auf dem Weg. Dank der Kraft der Visualisation können wir uns entwickeln. Ohne Visualisation kann keine formschöne Kata ausgeführt werden. Alles was ist, haben wir uns vorgestellt, alles was sein wird bedingt der vorgängigen gedanklichen Vorstellung. Visualisation – das Erstellen eines geistigen Bildes ist eine der stärksten Kräfte die wir auf unserem Weg zur Verfügung haben. Das Vorstellen – ohne dem nachfolgenden materiellen Ausführen bleibt kraftlos. Das Verbinden der tätigen Kräfte, mit dem gedanklichen und gefühlsmäßigen Vorstellen birgt die volle Kraft in sich und bringt uns weiter.

10 Das Tor zur Unendlichkeit

Das Tor zur Unendlichkeit ist tief verborgen in jedem Menschen. Nur wenige Menschen werden es in diesem Leben dauerhaft finden und werden dieses Tor bewusst durchschreiten können. Meditation und Stille sind Werkzeuge dem Tor nahe zu kommen. Eine Handlung in voller Konzentration und in Einheit von Körper, Seele und Geist – so wie wir sie in jeder Kata anstreben -bringt uns in die Nähe des Tores und lässt uns ein klein Wenig der Unendlichkeit spüren. Ohne volle Konzentration bleibt uns dieses Gefühl verwehrt.

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Eine gute Körperhaltung wirkt attraktiv und ist gesund

Eine gute Haltung beginnt mit einer korrekten Beckenposition

Anhaltende Muskelverspannungen oder Müdigkeit? Die Ursache dafür könnte Ihre Körperhaltung sein. Eine schlechte Haltung kann Ihren Körper nicht nur belasten, sondern auch Schmerzen verursachen. Versuchen wir, durch eine Haltungskorrektur wieder körperliches Wohlbefinden zu erlangen.

Welcher Haltungstyp sind Sie?

Link zum ganzen Bericht inkl. vielen Illustrationen und Dehnübungen

Gesundheit – Langes Leben

Gesundheit - Langes Leben

Es geht nicht darum das Leben zu verlängern, sondern die Qualität des Lebens zu erhöhen.

Obwohl Patrick Kelly die innere Kunst des Taiji nicht aus gesundheitlichen Aspekten, sondern aus Gründen der spirituellen Entwicklung fördert und unterrichtet, hat er nach 40 Jahren Erfahrung mit inneren Körperprozessen und der inneren Entwicklung die folgenden Gesundheits relevanten Punkte formuliert:

Der normale Lebenszeit eines Menschen könnte ca. 120 Jahre betragen. Die Körperintelligenz wird die Gesundheit aufrechterhalten, wenn wir dem Körper das geben, was nötig ist, jeder Fehler oder das Nichtbeachten der erwähnten Punkte wird die Lebenszeit und die Lebens-Qualität verringern.

Das wirkt sich positiv auf die Gesundheit aus:

  • Erhöhte Sauerstoffaufnahme
  • Verbesserte Durchblutung und verbesserter Lymphfluss
  • Verbesserter Energiefluss

Diese Punkte wirken sich negativ auf die Gesundheit aus:

  • Übermässige Kontrolle oder zu wenig Beachtung der Ernährung
  • Übermässiges körperliches Training oder zu wenig körperliche Bewegung
  • Emotionale Überreaktion oder emotionale Unterfunktion (Abstumpfung)

Erhöhung der Sauerstoffaufnahme

Eine tiefe Atmung ist der beste Weg um Sauerstoff aufzunehmen und über den Blutkreislauf den Zellen zur Verfügung zu stellen. Die Atmung wird unbewusst gesteuert. (Auch im Schlaf atmen wir)

Normalerweise wird die Atmung tiefer, sobald wir den Körper stärker beanspruchen, dann wird jedoch die mehr beanspruchten Muskeln auch mehr Sauerstoff benötigen. Das ergibt im Endeffekt eine Verringerung der Verfügbarkeit des Sauerstoffs, genau das Gegenteil von dem, was wir erreichen möchten. Dem Körper und den Zellen wird nicht mehr Sauerstoff zur Verfügung stehen.

Wir können tiefer atmen, ohne vorher durch starke körperliche Anstrengung in eine Sauerstoff-Schuld zu kommen. Diese erhöhte Sauerstoffkonzentration wird dann direkt den inneren Organen und dem Immunsystem für die verbesserten Funktionen zur Verfügung stehen. Erhöhung des Blut- und Lymphkreislaufs

Das sanfte regelmässige anheben und sinken des Körpers (wie es z.B. im Taiji gemacht wird) ist die effizienteste Art, um die Flüssigkeitszirkulation im Körper zu erhöhen. Während das Blut durch das Herz gepumpt wird, so wird die Lymphflüssigkeit durch den wechselnden Druck durch unserem Körper gepumpt, immer dann wenn wir uns bewegen. Die Lymphe ist der letzte Träger der Nährstoffe zu den Zellen und ist das Medium, in dem die weißen Blutkörperchen zirkulieren. Wenn diese Flüssigkeit genügend zirkuliert, dann werden die Funktionen des Immunsystems effizienter. Krebszellen (die sich bilden können, wenn die Zellen einen Sauerstoffmangel haben ) sollten durch ein aktives Immunsystem zerstört werden.

Verbesserter Energiefluss

Den Energiekreislauf können wir dann verstärken, wenn wir in der Lage sind unseren „tiefen Geist“ (deep mind) in Wellen durch den Körper zu bewegen. Dies ist etwas schwieriger, als die oben erwähnten Aktivitäten, weil man als Erstes den tiefen Geist soweit kontrollieren muss, dass er auf einer tiefen Ebene mit dem Körper eine Interaktion eingehen kann. Es kann sogar schädlich sein, wenn man nur durch die Vorstellung (Imagination) oder durch die Phantasie, welche auf dem oberflächlichen Geist (superficial mind) beruhen, die Energie durch den Körper lenken will. Die Stärkung des Deep Mind muss daher als wichtige Grundlage geschult werden. Dies erreicht man durch die genauen Anweisungen von Lehrern, welche diesen Weg gegangen sind und dies ihren Schülern übertragen können. (siehe auch Netzwerk der Schulen von Patrick Kelly) 

Übermässige oder zu wenig Beachtung der Ernährung

Eine zu starke Kontrolle tritt dann auf, wenn die Menschen zu starre Überzeugungen oder Konzepte anwenden.

Der Mensch hat zu wenig Kontrolle, wenn er Gifte wie Alkohol, Drogen, Nikotin oder viele moderne Medikamente zu sich nimmt oder sich regelmässig unausgewogen ernährt. All dies stört das dynamische Gleichgewicht im Körper.

Überzeugungen beruhend auf dem oberflächliche Geist, sind weit weniger wirksam, als die uns angeborene Körperintelligenz.

Zu viel oder zu wenig körperliche Übungen

Zu viel oder zu starkes physische Training zerstört die Körperstrukturen, unterdrückt das Immunsystem und verbraucht Sauerstoff, der für die Energieversorgung des Körpers wichtig ist. In jungen Jahren kann sich der Körper sehr schnell erholen und sich selbst wieder heilen, aber ab etwa 30 Jahren, beginnt sich der Schaden zu akkumulieren. Sowohl zu viel wie zu wenig Bewegung behindern die oben erwähnten Zirkulationen.

Emotionale Überreaktion oder Unterreaktion

Emotionele Überreaktionen erzeugen eine zu starke Aktivität im endokrinen System, was zur Erschöpfung der Körperenergie führt, zudem wird der Sauerstoff – und die Nährstoffe nur reduziert den inneren Organen zur Verfügung gestellt werden. Dabei wir das Immunsystem geschwächt.

Unterreaktion schwächt das endokrine System. Die Körperintelligenz wird dabei unfähig zu reagieren, wenn es nötig ist.

Starke positive Emotionen sind kein Problem. Starke negative Gefühle erzeugen jedoch eine Überreaktion. Negative Gefühle können als Reaktion auf die Vergangenheit, die Gegenwart oder auf zukünftige Möglichkeiten auftreten.

Das Unterdrücken negativer Emotionen durch das oberflächliche Gehirnbewusstsein (superficial mind) führt entweder dazu, dass die Überreaktion in das Unterbewusstsein verdrängt wird, oder produziert eine Unterreaktion.

Patrick Kelly, Taiji Lehrer, Mathematiker, Autor zahlreicher Bücher
Patrick Kelly, Taiji Lehrer, Mathematiker, Autor zahlreicher Bücher

Patrick Kelly ist Autor von verschiedenen Büchern über Taiji und spiritueller Schulung. Er unterrichtet die innere Kunst des Taiji seit er das erste Mal in Malaysia – im Jahre 1973, unter dem legendären Meister Huang Xingxian gelernt hatte.

Mittlerweile hat er Schüler, die auf der ganzen Welt verstreut sind und die ihm seit mehr als 30Jahren folgen und die selber die Kunst in ihren Ländern weitergeben. Er unterrichtet sowohl die innere Kunst des Taiji, wie er auch den spirituellen inneren Weg seiner Schüler begleitet, für ihn ist dies untrennbar miteinander verbunden.

Seit dem Jahre 2013 ist Patrick Kelly bestrebt, diese Kunst zurück nach China zu bringen. Er eröffnete er eine Schule in Shanghai, um das verlorene Wissen wieder nach China zurückzubringen.

Um dies zu verstehen muss man die Geschichte dieser chinesischen Künste etwas erläutern. Es gab eine Zeit, wo die guten  Lehrer, vom chinesischen Staat entweder gefangen genommen, verfolgt oder eliminiert worden sind oder die geflüchtet sind. Daher ist diese Kunst, die nur über ein lange dauerndes Training und unter fachkundiger Anleitung gelernt werden kann kaum mehr in China vertreten. Es gibt zwar massenweise Chinesen, die in den Parks die langsamen Bewegungen des Schattenboxens ausführen, aber dies ist mit einer wirklichen inneren Schule nicht zu vergleichen. Die Kunst wurde auch früher nur innerhalb der Familien weitergegben, oder in seltenen Fällen hat man die Kunst den inneren Schülern gelehrt. Ein innerer Schüler ist dann in den inneren Zirkel eines solchen Meisters aufgenommen. Nur in diesem Kreis wird die Essenz der inneren Schulung weitergeben. Was heute mehrheitlich gelernt wird, ist das äussere kopieren eines Bewegungsablaufes ohne ein inneres Wissen. Diese Bewegungen sind zum Teil sehr ästhetisch und zum Teil auch kämpferisch effektiv und haben Millionen von Anhängern im Westen wie in China, und trotzdem hat es nichts mit der inneren Schulung  zu tun.

Patrick Kelly war der einzige westliche Schüler, der bei Master Huang Xingxian als innerer Schüler akzeptiert worden ist. Er hat seinen Universitätsabschluss in Mathematik gemacht. Dies mag der Grund sein, dass er tausende von Schülern mit seiner Genauigkeit in Methodik, Erklärung und Ausführung begeistern kann. Patrick Kelly macht keinen Unterschied zwischen inneren und äusseren Schülern. Er gibt das ganze Wissen weiter, die einzige Möglichkeit, dass die Welt diesen Schatz nicht verliert. Aus einer Traditionslinie eines wirklichen Meisters sind meistens höchsten 2-3 Schüler hervorgegangen, die das Wissen erfasst haben. Es gibt momentan nur noch wenige Lehrer, die das Wissen haben und auch weitergeben können. Gepaart mit einer spirituellen Schulung sind es wahrscheinlich kaum eine Handvoll Lehrer auf der ganzen Welt. Seine Frau Marianne Kelly und einige seiner langjährigen Schüler führen in Zürich eine Taiji Schule. Mehrmals pro Jahr werden Weekend- oder Wochenseminare unter der Supervision von Patrick Kelly durchgeführt.

Der Ursprung der Traditionslinie von Patrick Kelly ist im Fujien White Crane zu finden. Master Huang hat diesen Stil gelernt, bevor er unter Zeng Manqing (Schüler von Yang Cheng Fu) das Taiji gelernt hatte.

Auch das heute bekannte Goju Ryu Karate- das auf der Hauptinsel in Japan unter dem Namen Gojukai von Gogen Yamaguchi unterrichtet wurde und das Walter Seeholzer (Geschäftsführer von Cizen Inc. Sports&health) im Jahre 1979 von Japan in die Schweiz importiert hat, wurde grossenteils vom Fujien White Crane beeinflusst, da die Meister Kanryo Higashionna und Chojun Miyagi vom selben Lehrer wie Master Huang gelernt haben.

Der geschichtliche Zusammenhang ist auf der „home“ Seite illustriert.

Titan Tapes aus Japan

Manchmal dauert es einen Moment, bis sich eine Information im Volk verankern kann.

Seit 1983 gibt es sie, die Titan Tapes aus Japan. Dort werden sie bei vielen Bohbohchen und Wehwehchen eingesetzt.

Kürzlich besuchte mich Hans Müller, einer der Schweizer Karate Pioniere zusammen mit Sasaki Sensei, den ich vor Jahren an einer Feierlichkeit zu Ehren von Gogen Yamaguchi in Tokio kennengelernt habe. Nach diesem Treffen habe ich ihn mit Housi Müller bekanntgemacht, da beide Shotokan Karate unterrichten. Seitdem kommt Sasaki-Sensei regelmäßig in die Schweiz, um im Budokan Thun zu unterrichten.

Titan Tapes aus Japan

Als Sasaki-Sensei in meinem Geschäft die Power Tapes gesehen hat, blitzten seine wachsamen Augen auf und er meinte nur: „Diese Power Tapes sind sehr gut, wann immer ich Schmerzen am Knie habe, nutze ich diese Titan Tapes, das hilft sofort.

An solchen Begegnungen freue ich mich immer riesig, denn ich biete seit 15 Jahren dem Schweizer Volk diese Tapes an – mit zunehmendem Erfolg.

Weltweit wurden bereits 1.6 Milliarden Stück verkauft, was eindeutig für sich spricht. Auch in  der Schweiz und Deutschland können wir über stetig steigende Verkäufe berichten.

Das interessante ist, dass 8 von 10 Leuten auch sehr zufrieden sind und bei dieser energetischen Behandlungsmethode bleiben.

Auch ich persönlich nutze sie.

Nach über 40 Jahren intensivem Karate Training zwickt es doch auch mal hier und dort. Ohne diese Tapes würde ich wegen den Schmerzen sicher weniger trainieren können. Ich weiss mittlerweile gut, wann die Tapes helfen. Die Wissenschaft forscht jetzt seit Jahren und bald werden auch Schweizer Ärzte, Spitäler oder Apotheken zu überzeugen sein, wenn sie merken, welch ein Schatz wir mit diesen Tapes in unseren Händen halten.

Phiten Tapes

Ich hoffe aber, dass diese Tapes eines Tages in jeder Apotheke zum Standard Produkt gehören, denn ich bin mir sicher, dass der größte Teil der Anwender damit zufrieden sein wird. Mein Problem ist eher, wie man diese Information verbreiten kann, denn Werbung und Marketing ist enorm teuer. Zudem ist es halt so, dass Werbung als Werbung erkannt wird und von vornherein als störend empfunden wird.

Aber wir tun gut daran, das Wissen aus dem fernen Osten nicht geringzuschätzen. Es ist mir eine Freude dieses Wissen weiterzugeben.

Muskelzyklen

Muskelzyklen

Karate hat sich zu einem sehr leistungsfähigen Kampfstil entwickelt. Obwohl das Goju Ryu beide Pole den äusserlichen Go (Yang) wie auch den Inneren Ju (Yin) enthält, ist es sehr schwierig die inneren Aspekte zu vermitteln. Dafür braucht es ein spezielles Training, das über Jahre hinweg die inneren Sinne schult, denn die Körperintelligenz reagiert immer auf der Ebene, auf der wir mit unserem „Mind“ arbeiten. Da die äusseren Stile auch die äusseren Sinne resp. den oberflächlichen Geist (Superficial Mind) forcieren, reagiert der Körper über diese Sinne. Als Beispiel zu nennen ist hier die Kontraktion. Ein Angriff oder ein Eindringen in meine Sphäre löst sofort eine neuronale Reaktion aus, was zu verschiedenen chemischen Reaktionen führt, die den Muskel in Alarmbereitschaft bringt und ihn anspannt.  Dies ist ein normaler Vorgang unserer Körperintelligenz. Durch die Schulung und die Fokussierung auf die inneren Sinne, kann diese Kontraktion jedoch vermieden werden.  Ein Zyklus besteht aus 5 Phasen (5 Elemente) 1) Aktivierung (Kontraktion) , 2) Enstpannung, 3) Dehnung,4) Ent-Dehnung, 5) Neutraler Zustand. Mit anderen Worten eine Kraft wird über Entspannung und der Dehnung elastisch aufgenommen und über die Ent-Dehnung des Muskels wiedergegeben. Die Kraft wird wie beim Bogen aufgenommen und gespeichert, bevor sich der Pfeil vom Bogen mit einer schnellen Ent-Dehnung der Saite löst und mit einer enormen Beschleunigung zum Ziel schiesst.

Diese Muskelzyklen 1) Aktivierung 2.) Entspannung 3.) Dehnung 4.) Entdehnung 5.) Neutral ist in jeder Bewegung vorhanden. Um diese spüren zu lernen braucht es ein Training, das über den Tiefengeist (Deep Mind) anstelle dem oberflächlichen Geist (Superficial Mind) ausgeführt wird. Zudem ist ein lange dauerndes Training unter einem echten Lehrer, der diese innere Schulung über eine wahre Traditionslinie gelernt hat nötig, um diese Geheimnisse zu entdecken und für sich selbst zu integrieren. 

Die wichtigste Vorbedingung für das Erspüren dieser Muskelzyklen ist also der Wechsel vom oberflächlichen Geist (superficial mind) zum Tiefengeist (deep mind). Nur beim Arbeiten mit einem tieferen Mind, können wir den Körper so umprogrammieren, dass die elastische Kraft genutzt werden kann.

Erst dann sind wir in der Lage über Gewahrsein und Intention die Intelligenz des Körpers zu verändern.

Äussere Sinne

  • Sehen
  • Hören
  • Schmecken
  • Riechen
  • Tasten

Innere Sinne

  • Muskelstatus (5 Phasen)
  • Gelenkspositionen (Ausrichtung / Aligning)
  • Druck
  • Temperatur
  • Schmerzsensoren (Kribbeln)

Um wirklich mit den inneren Sinnen trainieren zu können ist es wichtig, dass wir den Fokus und das Gewahrsein nach innen verlegen. Dies erreichen wir durch tiefes Entspannen und durch tiefes Atmen, so als möchten wir uns dem Schlaf übergeben. Sobald wir diesen tiefen Zustand erreicht und fast einschlafen, werden wir einen träumerischen Zustand erreichen, dann ist es nötig unsere Aufmerksamkeit zu nach innen zu verlegen und mit den inneren Sinnen wahrzunehmen. Dies ist anfangs schwierig, aber nach einiger Zeit passiert dies dann semi-automatisch, sobald wir unsere Aufmerksamkeit nach innen verlegen wollen.

Erst in diesem Zustand können wir die einzelnen Muskelzyklen wahrnehmen, können die Ausrichtung von innen lenken und über die Drucksensoren die Kräftewellen erkennen, spüren und auslösen.

Während dem ganzen Training muss der deep mind aktiv sein und der superficial mind so gut als möglich ausgeschaltet werden. Es wird immer ein Annähern an den idealen Zustand sein, denn jede äussere Störung, jedes überstarkes Wollen (von Ego gesteuert) wird uns wieder etwas zurück zum superficial mind bringen. Es ist also ein ständiges Vertiefen und Fokussieren auf das Innere, das nötig ist, um diesen Zustand des inneren Gewahrseins zu halten.

Was kann uns dieses Training im Goju Kai bringen?

Ein Arbeiten an den inneren Prozessen im Körper bewirkt folgendes:

  • Anstelle von Muskelkraft werden Kräftewellen und in einem späteren Entwicklungsschritt Energiewellen erzeugt.
  • Anstelle einer Kontraktion lernen wir das Momentum der Kraft aufzunehmen, zu neutralisieren und auszusenden. Dies tönt einfach, ist aber erst durch jahrelanges intensives Training möglich. Anfangs wird dieser Kreislauf äusserlich sehr gross sein und innerlich klein, weil wir ihn noch nicht im Detail spüren. Später wird der äussere Kreis reduziert, dafür wird der innere Kreis fast unendlich ausgeweitet.
  • Anstelle einer doppelten Kontraktion, z.B. durch das gleichzeitige Belasten beider Beine oder das Anspannen aller Muskeln die ein Gelenk halten, lernen wir immer nur ein Bein zu belasten und die doppelte Kontraktion in den Muskeln zu verringern und später ev. ganz wegzulassen.
  • Wir lernen mit elastischer Kraft zu arbeiten.
  • Schonung der Gelenke
  • Aufbau der körpereigenen Resourcen

Es kann ein enormer Gewinn sein, sich auf diese Reise zu begeben, da dabei das Bekannte noch besser verstanden wird und da viele neue Aspekte das Training bereichern können, vor allem auch für ältere Menschen.

 Mögliche Uebungen

Sanchin Kata, resp. Sanchin Stellung

Um den inneren Muskelzyklus bei dieser Stellung zu lernen – gibt es eine gute Uebung, die 5. Loosening exercise von Master Huang

Muskelphasen
Muskelzyklen
  1. Kontraktion 

Wir bringen den Mind zusammen mit der Bewegung vom vorderen Fuss über den Unterschenkel, Knie, Oberschenkel , dem Steissbein, Taille, Brust, Schultern, Nacken zum Scheitel.

Dabei bewegen wir den Körper nach hinten, belassen aber die Kontrolle auf dem vorderen Fuss, bis der Körper ca. ¾ der Distanz nach hinten verlegt wurde, dann beginnen wir zu sinken und den hinteren Fuss zu verbinden. Während diesem Weg bleibt das hintere Bein in der selben Beugung.

  1. Entspannung

Jetzt beginnen wir zu sinken ca. ¼ der Höhe und verlagern den Körperschwerpunkt weiter nach hinten, so dass unser Steissbein über der Ferse ist. Das Sinken leiten wir ein, indem wir den unteren Rücken aus der „natürlichen“ Hohlkreuzkrümmung begradigen, dabei sinkt das Steissbein gegen unten. Es soll dabei keine Kraft aufgewendet werden, sondern wir arbeiten vor allem über den Mind und die Entspannung.

Wir bleiben nicht in dieser Stellung sondern

  1. Dehnung

sinken ¾ weiter und bewegen den Körper wieder nach vorne ins Zentrum und bauen die Spannung im hinteren Bein langsam auf, indem wir den Unterkörper langsam in eine Dehnung bringen. Das Gewicht des Oberkörpers schwebt einen Moment, d.h. das hintere Bein wird nicht sofort voll belastet. Wir geben dieses Gewicht dosiert ab so dass keine Kontraktion im hinteren Bein entsteht. Während wir ins Zentrum weiter sinken, werden die Muskeln gedehnt, das vordere Bein wird jetzt etwas gebeugt. Während dieser Zeit richtet sich der Oberkörper aus, indem wir den Rücken begradigen vom Lendenbereicht bis zum Nacken. Dann lassen wir das Steissbein nochmals sanft sinken und lösen dadurch eine Rotation in der Hüfte gegen vorne aus.

  1. Ent-Dehnung

Durch die Hüftrotation werden alle Muskeln nochmals leicht gedehnt, so dass das natürliche ent-dehnen eingeleitet wird.

Vor dem ent-dehnen schicken wir den deep mindn mit einer starken Intention voraus…d.h. wir stellen uns einen Punkt an der gegenüberliegenden Wand vor und schicken den mind dorthin, so dass wir die Muskelspannung erhöhen können, ohne dass sich die Muskeln verkrampfen. Es ist sehr wichtig, dass wir mit einer tiefen Intention diesen Vorgang steuern, ansonsten werden sich die Muskeln verhärten.

  1. nach dem Ent-Dehnen und dem dadurch hervorschieben des Körpers stabilisieren wir die Kräfte im vorderen Fuss. (neutrale Position)

bevor wir den Zyklus wieder mit dem Aktivieren des vorderen Beines beginnen. Das Stabilisieren im vorderen Bein geschieht ohne äussere sichtbare zusätzliche Bewegung.

Wichtig:  

Phase 1: der vordere Fuss bleibt solange als möglich ca. ¾ des Weges verbunden. Der vordere Fuss bleibt substantiell und der hintere Fuss hat noch keine Verbindung. Die Verbindung des hinteren Fusses passiert erst nach dem ersten Sinken am Ende der 2. Phase – im Uebergang zur 3. Phase

Phase 4:

der hintere Fuss solange als möglich auf dem Weg nach vorne verbunden lassen, d.h. die Steuerung des Zentrums, wird möglichst lange hinten gehalten.

In dieser Phase bringen wir den Mind vom Fuss, Hüfte zur Brust und folgen dem Mind mit der Bewegung nach vorne.

Diese Uebung führen wir in einer etwas längeren Stellung als die normale Sanchin Dachi aus, damit der äussere Kreis gut erkannt wird.

Später kann dieser Zyklus in der Sanchin Kata immer gemacht werden.

Ein chinesischer Lehrer würde diese Zyklen mit Metall (Kontraktion) Wasser (Entspannung) Holz (Dehnung) Feuer (Ent-Dehnung) und Erde (Neutrale Position) bezeichnen.

Dieser Zyklus der Elemente wird auch in der chinesischen Medizin verwendet, da jedes Organ einem Element zugeordnet ist, dabei unterstützt das eine Organ das Andere. Eine Verbesserung des einen Organ wird meistens dadurch erreicht, indem man das vorhergehende Organ stärkt. z.B. Leber (Holz) unterstützt das Herz (Feuer) usw.

Vorteile: Wenn wir lernen diesen Muskelkreislauf in den Bewegungen zu spüren, können wir ohne Kontraktion arbeiten, d.h. wir lernen auszuweichen, zu neutralisieren und abzugeben in einem elastischen Zustand.

Für Fragen könnt ihr mich unter: walter.seeholzer@icloud.com kontaktieren